Rude Hähner Karnevalsverein Arenberg
Zuch mit Sicherheitskontrollen
Arenberg. Am Samstag, 2. März um 14:11 Uhr startet der traditionelle Karnevalszuch in Arenberg. Es werden wieder viele begeisterte Zuschauer erwartet. Am „Arenberger Eck“ wird ab 13 Uhr unter der bewährten Leitung von Mario Röttgen und Morris Suchanek Stimmungsmusik aufgelegt. Zudem werden die Zuggruppen hier begrüßt und vorgestellt.
Um in diesem Jahr einen „Party-Tourismus“ zu verhindern, werden Polizei, Ordnungsamt, Jugendamt und ein privater Sicherheitsdienst verstärkt vor Ort in Arenberg sein. Im Ortszentrum, also an der Kreuzung Pfarrer-Kraus-Straße / Immendorfer Straße / Silberstraße („Arenberger Eck“) werden Eingangskontrollen durchgeführt.
Das Ordnungsamt wird die Kreuzung per Sondernutzungserlaubnis an den Verein übertragen, sodass der Verein ein Glasverbot aussprechen und die Mitnahme von Flaschen generell verbieten kann und wird. Bei Zuwiderhandlungen können die Verantwortlichen mit Unterstützung von Polizei, Ordnungsamt, Security und Jugendamt reagieren.
Während des Karnevalsumzuges in Arenberg kam es in den vergangenen Jahren immer wieder zu erheblichem Glasbruch, Verschmutzungen und zu Pöbeleien und Belästigungen, ausgelöst durch alkoholisierte Jugendliche und junge Erwachsene. Schwerpunkt bildete das „Arenberger Eck“. Insbesondere die Verschmutzung war nicht nur in diesem Bereich ein großes Problem. So will der Verein das Problem lösen: Die Mitnahme von Flaschen jeder Art, auch Plastikflaschen, auf das „Arenberger Eck“ wird verboten. Wie in den vergangenen Jahren wird der betroffene Bereich ab 12 Uhr weiträumig abgesperrt. Mitarbeitende des Sicherheitsdienstes führen Einlasskontrollen durch. Sie werden alle mitgeführten Flaschen einsammeln. Getränke können damit nur vor Ort gekauft werden. Zudem werden mehr Toiletten aufgebaut.
Die Busse werden in Absprache mit der evg umgeleitet über die L 127. Eine Durchfahrt für Fahrzeuge (außer Rettung und Karnevalswagen) wird zwischen 12 Uhr und 18 Uhr nicht möglich sein. „Die erhöhten Sicherheitsmaßnahmen sind notwendig, damit sich die Besucher und alle, die am Zuch teilnehmen, sicher fühlen. Potentielle Störer werden abgeschreckt.“, erläutert Paul Urbild, Vorsitzender des Karnevalsvereins Arenberg.
„Wir wollen erreichen, dass vor allem die Menschen aus Arenberg-Immendorf und den Nachbarorten der rechten Rheinseite den Zuch besuchen. Mit dem Glas- und Flaschenverbot wird die Attraktivität für Jugendliche und junge Erwachsene aus dem Umland reduziert. Wichtig ist, dass die Tradition des Zuchs in Arenberg aufrechterhalten wird. Die in der Vergangenheit aufgetretenen Belästigungen der Anwohner sind nicht akzeptabel und sollen durch die zusätzlichen Maßnahmen verhindert werden“, ergänzt Angela Keul-Göbel.
Pressemitteilung
Karnevalsverein Arenberg
