Ausstellung von Kreisverwaltung und Abfallwirtschaft über illegale Ablagerungen in der Natur
Zugemüllt. Oder geht’s auch anders?
Kreis Neuwied. Gemeinsam für die Umwelt einstehen, Bewusstsein im Landkreis schaffen und damit den Lebensraum von Pflanzen und Tieren schützen. Unter diesem Kerngedanken wurde die Ausstellung „Zugemüllt. Oder geht’s auch anders?“ von Landrat Achim Hallerbach und Jörg Schwarz, Vorstand der Abfallwirtschaft Landkreis Neuwied, eröffnet. „Wir reden im Schnitt von 130 Tonnen illegalen Ablagerungen, bis zu 800 Reifen sowie 350 Meldungen über wilde Müllentsorgung jährlich“, legt Schwarz die aktuelle Situation in der Natur des Landkreises Neuwied offen.
Die Ausstellung zeigt, welche Folgen illegale Müllablagerungen für Waldtiere haben können, wie sich Abfall vermeiden lässt und welche Kosten daraus für die Allgemeinheit resultieren. „Rund 700 Millionen Euro müssen deutschlandweit für die Entsorgung von illegalen Müllablagerungen aufgewendet werden“ erklärt Landrat Hallerbach und appelliert an alle, besonders bei den Tipps zur Abfallvermeidung aufzupassen oder sogar eigene Ideen einzubringen.
„Müll in der Natur ist keine Option!“, unterstreicht Schwarz und betont, dass es nicht nur umweltschädlich ist, sondern auch unnötig, denn die drei Wertstoffhöfe des Kreises bieten gebührenfreie oder kostengünstige Möglichkeiten zur Entsorgung an. Ebenso kann eine Abholung von Sperrmüll, Schrott & Co. beispielsweise über die App oder die Homepage angemeldet werden. Auch illegale Ablagerungen können über diese Kanäle einfach hingewiesen werden.
„Zugemüllt – Oder geht’s auch anders?“ live erleben: Foyer der Kreisverwaltung Neuwied - bis 10. Juni. Außerschulischer Lernort Linkenbach (ASL) - 13. Juni bis 22. Juli.
Bei Interesse am pädagogischen Begleitprogramm zur Ausstellung, wendet man sich an Michael Treppesch (ASL Linkenbach) unter michael.treppesch@kreis-neuwied.de. Das Ausstellungskonzept wurde bereits erfolgreich bei der Bonn Orange AöR und dem Umweltbildungszentrum Haus der Natur eingesetzte und ist nun noch rund acht Wochen im Landkreis Neuwied zu Besuch.
Pressemitteilung des
Kreis Neuwied
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