Standartenübergabe des Diözesanverbandes Köln in Ersdorf-Altendorf
Zum Abschied gab es gleich drei große Ehrungen für das Diözesankönigspaar
Diözesankönigin Helga Klein und Prinzgemahl Christian trugen sich in das Goldene Buch der Stadt Meckenheim ein – Bernhard Graf von Galen-Gedenkmedaille und Thomas-Köhler-Preis für die Jugendarbeit
Altendorf-Ersdorf. Der wirklich allerletzte Tag seiner Amtszeit wird dem Diözesankönigspaar 2018/19 sicherlich noch lange in Erinnerung bleiben, denn der Diözesanverband Köln im Bund der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften versüßte Diözesankönigin Helga Klein und ihrem Prinzgemahl Christian den Abschied mit einer stimmungsvollen Standartenübergabe in Ersdorf-Altendorf. Mehr als 200 Schützenbrüder und Schützenschwestern aus der ganzen Erzdiözese Köln sowie aus den Nachbardiözesen Aachen und Münster waren dazu angereist, aus Paderborn war sogar der Bundeskönig Hans-Christian Lummer mit von der Partie.
Die Schützenfamilie traf sich zunächst im Schützenheim der Sankt Sebastianus Schützenbruderschaft Ersdorf-Altendorf, in dem das Diözesankönigspaar zu Hause ist und deren Brudermeister Christian Klein über viele Jahre war. Dort wurde auf dem Schießstand auch zunächst der traditionelle Schießwettbewerb der ehemaligen Diözesanmajestäten ausgetragen, bevor alle gemeinsam die Heilige Messe in der Pfarrkirche Sankt Jakobus d. Ä. in Ersdorf besuchten, die von Präses Dr. Reinhold Malcherek gemeinsam mit Diözesanpräses Stefan Ehrlich und Pfarrer Alexander Wimmershoff zelebriert wurde. Dort wurde auch offiziell die Diözesanstandarte an die Schützenbruderschaft Sankt Hubertus Köln-Fühlingen übergeben, denn von dort kommt das neue Diözesankönigspaar Andreas Zündorf und Yvonne Treml.
Zwei Diözesankönigspaare hintereinander
Anschließend ging es wieder zurück ins Schützenhaus, wo nach der Begrüßung durch Brudermeister Hendrik Beer noch einmal ein großes Ereignis auf das scheidende Diözesankönigspaar wartete: Meckenheims Bürgermeister Bert Spilles (CDU) hatte nämlich das Goldene Buch der Stadt Meckenheim mitgebracht, in dem sich Diözesankönigin Helga Klein und Prinzgemahl Christian unter einem schönen Foto verewigen durften. Und das ausgerechnet direkt nach dem vorherigen Diözesankönigspaar, denn im Jahr zuvor waren die Majestäten auch aus Meckenheim gekommen: Rainer und Petra Arenz von der St. Sebastianus Bruderschaft Meckenheim. Was Spilles es zu der Bemerkung veranlasste: „Viele Jahrhunderte lang warteten die beiden Schlüsselbruderschaften aus der Stadt Meckenheim auf die Diözesankönigsehre, und dann passiert das gleich zweimal hintereinander.“
Er sah es als verständlich an, den Eintrag ins Goldene Buch nicht etwa im Rathaus vornehmen zu lassen, „sondern dort, wo die Feste gefeiert werden und wo sehr viel ehrenamtliche Arbeit geleistet und das Brauchtum hochgehalten wird.“ Nun befinde sich das scheidende Diözesankönigspaar Helga und Christian Klein in illustre Gesellschaft von Bundespräsidenten, Ministern, Botschaftern und Olympiasiegern, die sich ihrerseits schon im Goldenen Buch der Stadt Meckenheim verewigt hatten. Der Bürgermeister dankte den beiden besonders dafür, dass sie sich nachhaltig für die Kinder- und Jugendarbeit einsetzten. „Es ist echt toll, wie sie sich hier engagieren und wie sie es dabei schaffen, dem Nachwuchs die Werte für das ganze Leben weiterzugeben. Wir brauchen solche engagierten Bürger wie sie!“
Die Schützenfamilie insgesamt trage mit ihrer ehrenamtlichen Arbeit zum Fortbestand der Gesellschaft bei. Darüber hinaus habe das Diözesankönigspaar auch die Stadt Meckenheim in diplomatischer Art und Weise bei ihren zahlreichen Auftritten im In- und Ausland hervorragend repräsentiert.
Als junge Familie bewundernswertes geleistet
Diözesanbundesmeister Wolfgang Kuck dankte dem scheidenden Diözesankönigspaar ebenfalls für ein tolles Jahr, dass nun aber zu Ende gehe. „Ihr habt mit viel Schwung das Amt ausgeführt und zahlreiche gute Erinnerungen gesammelt“, lobte er die „Amtsführung“ der Schützenmajestäten. Doch er zitierte auch Prinzgemahl Christian Klein, der einmal treffend bemerkt habe: „Wir hatten vorher ein Leben, wir werden nachher ein Leben haben – dazwischen war das Diözesankönigs-Jahr.“ Was das Ehepaar geleistet habe, sei gerade im Hinblick darauf bewundernswert, dass sie mit ihren drei Kindern Clara, Benjamin und Florian auch noch eine junge Familie seien. Zudem hätten die beiden auch noch sehr viel bewegt mit ihrer Aktion „Jugend bewegt was“, wofür der scheidenden Diözesankönigin Helga Klein die Christoph Bernhard Graf von Galen-Gedenkmedaille überreicht wurde.
Doch damit nicht genug, hatte auch noch Diözesanjungschützenmeister Michael Doppelfeld eine weitere Überraschung im Gepäck. Der Diözesanjugendvorstand hatte nämlich nach dem allzu frühen Tod des ehemaligen stellvertretenden Bundesjungschützenmeisters und Ehren-Diözesanjungschützenmeisters Thomas Köhler beschlossen, ihm zu Ehren einen „Thomas-Köhler-Preis“ für Verdienste um die Jugendarbeit im Schützenverband auszuloben. Die allererste Auszeichnung dieser Art ging an das scheidende Diözesankönigspaar in Anerkennung ihrer herausragenden Verdienste um die Jugendarbeit im Diözesanverband Köln.
JOST
Den erstmals vergebenen Thomas-Köhler-Preis für herausragende Jugendarbeit nahm Diözesankönigin Helga Klein aus den Händen von Diözesanjungschützenmeister Michael Doppelfeld entgegen.
Die Diözesanstandarte des Diözesanverbandes Köln im Bund der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften wurde im Ersdorf-Altendorf an die Schützenbruderschaft Sankt Hubertus Köln-Fühlingen übergeben. Diözesanbundesmeister Wolfgang Kuck (links) mit dem neuen Standartenträger und dem neuen Diözesankönig Andreas Zündorf sowie dem scheidenden Diözesankönigspaar Helga und Christian Klein. Fotos: JOST
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