Ringvorlesung an der Universität Koblenz
Zur Holocaust-Erinnerung in Deutschland
Koblenz. Die Ringvorlesung der Universität Koblenz zum Thema #weitergedenken startet am 7. Juni 2023 mit dem Vortrag von Prof. Dr. Harold Marcuse von der University of California, Santa Barbara, zum Thema „Zur Holocaust-Erinnerung in Deutschland am Beispiel des ehemaligen Konzentrationslagers Dachau und dem Aufbau der heutigen Gedenkstätte“. Der Enkel des Philosophen Herbert Marcuse wird über die Entwicklungen, Widersprüche und dem Aufbau der Gedenkstätte Dachau als Ort der Erinnerung an die dort begangenen Verbrechen des NS-Systems sprechen. Sein Band Legacies of Dachau von 2001 gilt als die erste systematische Erforschung des Konzentrationslagers Dachau und der Diskussion um die heutige Gedenkstätte.
Denn das aktive Überdecken der Erinnerung an das KZ Dachau war begleitet von einem passiven Vergessen-Lassen. Dies wird an den Vorgängen um die Massengräber auf der Leiten 1949 deutlich. Anfang September 1949 wurde bei der Ausbaggerung von Schweißsand am Hang des Hügels ein Massengrab aufgedeckt. Ein ehemaliger Häftling sah die Knochen und machte die Presse darauf aufmerksam. Am 9. September machte der Knochenfund Schlagzeilen in den USA, und der US-Landkommissar schickte eine offizielle Anfrage an Ministerpräsident Ehard.
Die Ringvorlesung wird im Rahmen des Kooperationsprojekts BEFEM #weitergedenken, das im Auftrag des Landtags Rheinland-Pfalz stattfindet, durchgeführt. Der erste kostenfreie Vortrag findet am 7. Juni 2023 online statt. Am 19. Juli 2023 folgt in Präsenz an der Universität Koblenz der zweite Vortrag zum Thema „Rassismus und Erinnerungskultur – für mehr Toleranz durch Gedenken“ von Rolf Knieper (m*power). Am 20. September 2023 findet die digitale Vorlesung „Die Deutschen und ihre Täter und Opfer. Über das Eigene und Fremde in der Erinnerungskultur“ von Prof. Dr. Stephan Lehnstaedt von der Touro University Berlin statt.
Die Anmeldung zu allen Vorträgen, die jeweils um 18 Uhr starten, ist unter der E-Mail-Adresse weitergedenken@uni-koblenz.de möglich.
Pressemitteilung der
Universität Koblenz
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