57. Familientag des Dekanats Maifeld-Untermosel
„Zusammen sind wir Künstler“
Auch LandArt stand auf dem Programm
Hatzenport. „Fangt einfach an! Ihr könnt das!“ Pastoralreferent Ansgar Feld hatte Recht. Nachdem man mal begonnen hatte, entstand in einem einsamen Nebental des Schrumpftals schnell ein großer lebendiger Skulpturenpark. Man habe in den vergangenen Jahren die Erfahrung gemacht, dass die Teilnehmer sich nie richtig an die Kunstform LandArt herangetraut hätten. Deshalb wurde beschlossen, dass Alle LandArt machen.
Kunstwerke ohne Vorgaben und Hilfsmittel
So gingen zu Beginn des Tages die Familien gemeinsam in den Wald, nahmen sich jeweils ein kleines Stück des Weges vor, ließen seine Umgebung auf sich wirken und bauten aus dem Durcheinander, das sie ringsum vorfanden, irgendwelche Kunstwerke. Genau so, wie sich das für LandArt gehört: völlig ohne Vorgaben und völlig ohne Hilfsmittel.
Als dann am Ende des Vormittages die Familien gemeinsam den Weg abgingen, waren sie begeistert über den Ideenreichtum und die Vielfalt der unglaublichsten Kunstwerke, geschaffen von fast 100 Kindern, Müttern und Vätern. Und dieser fantastische Skulpturenpark wird nun – auch das gehört zu LandArt – seine eigene Geschichte erleben. Nach dem Mittagessen in der romantischen Steinsmühle mitten im Schrumpftal standen dann schon bekanntere Formen der Kunst zur Auswahl: Jan Luc Olivier aus Polch führte in die Welt der Malerei ein, zeigte Tricks und Techniken und stand mit Rat und Tat zur Seite, wann immer Jemand Fragen hatte.
Derweil begleitete Peter Hänig aus Keldung diejenigen, die sich in der Bildhauerei ausprobieren wollten. Auch hier gab es viel zu entdecken. Peter Hänig war stets zur Stelle und zeigte, wie man die Probleme lösen kann.
Erstaunliche Ergebnisse
Als dann am Ende eines wunderschönen, erlebnisreichen Tages die Ergebnisse vorgestellt wurden, staunte man nicht nur über das, was die Anderen alles geschaffen hatten. Man war auch stolz darauf, was man nun selber mit nach Hause nehmen konnte. Und das galt sowohl für die Kleinen als auch für die Großen.
Die Familien dankten dem Team um Pastoralreferent Ansgar Feld für die Ideen und die gelungene Organisation. In der tollen Atmosphäre hatte sich auch das Team sehr wohl gefühlt. Wieder hatten auch die Firmen Daum in Münstermaifeld sowie Edeka und Griesson in Polch ihren Beitrag zum Gelingen des Tages geleistet.
Viele Angemeldete kamen nicht
Schade war nur, dass außergewöhnlich Viele sich angemeldet hatten, ohne zu kommen. Hätte man das geahnt, hätte man nicht so vielen Familien abgesagt, weil man dachte, der Platz reicht nicht für alle.
