Ortsgemeinde Thür verabschiedet Elisabeth Müller
„Zuverlässigkeit in Person“ geht in den Ruhestand
Thür. Elisabeth Müller hat, da sie in den Ruhestand geht, exakt 37 Jahre lang dafür gesorgt, dass in den Räumlichkeiten der Ortsgemeinde Thür stets alles „picobello-sauber“ war. Oft bedeutete das, während andere nach einem feierlichen Abend in der Mehrzweckhalle den nächsten Morgen gemächlich angehen lassen mussten, dass Elisabeth Müller bereits seit einigen Stunden damit beschäftigt wieder alles in Ordnung zu bringen und sauber zu machen. Hierbei waren die Junggesellenfeste und die Beach-Party besondere Herausforderungen, wie Frau Müller während der kleinen Verabschiedungszeremonie bei Bürgermeister Hilger mit Kaffee und Kuchen erzählte, „da musste man dem verklebten und versandeten Boden schon mit besonderem Einsatz begegnen und einige Putzeimer mehr und ein paar Stunden länger den Schrubber schwingen.“ Wenn man all die Eimer mit Putzwasser zusammenrechne, käme da schon einiges an Hektolitern zusammen, die sie in den fast 40 Jahren getragen und „verputzt“ hätte, rechnet sie zusammen. „Es hat stets Spaß gemacht, und es war mir nie zu schwer. Das machte mich in einer bestimmten Weise froh, wenn nach meiner Arbeit alles wieder sauber war und frisch gerochen hat. So habe ich das immer gesehen.“
Bürgermeister Hilger meint, dass es nicht nur die Mehrzweckhalle war, um die sich Elisabeth Müller gekümmert hat. Denn zu den Räumen der Ortsgemeinde gehörten auch das Haus Thur, das Bürgerhaus, das Schützenhaus, die Friedhofshalle und früher auch noch das Sportplatzgebäude. „Wir mussten nie einen Einsatzplan miteinander besprechen. Elisabeth wusste immer, wo es was zum Wischen gab, wo es nötig war. Sie hat immer alles ordentlich und sauber gehalten“, unterstreicht er die besondere und wichtige Zusammenarbeit, auf die er sich „immer zu 1000% verlassen“ konnte. Der Bürgermeister bedauert es, dass sie in den Ruhestand geht. „Es wird schwer werden, wieder eine so gute Fee zu finden, die mit solch einem Verständnis und Einsatz dafür gesorgt hat und wusste, wie es geht im Hintergrund alles in Ordnung und sauber zu halten“, beschreibt Bürgermeister Hilger die Leistung von Elisabeth Müller.
Während man den leckeren Kuchen und noch eine Tasse Kaffee genießt, stellt man gemeinsam fest, man könne sich nun bald auf einen entspannten und schönen Ruhestand freuen.
Pressemitteilung
Verbandsgemeinde Mendig