Wettkampf der Niedermendiger Schützen um die Königswürde
Zwei Könige an einem Tag
Mendig. Pünktlich begann in Niedermendig das diesjährige Königsschießen. Wie es Tradition ist, war der erste Schuss auf den Königsadler dem Pastor vorbehalten. Der Präses-Pater Ralf Birkenheier hat mit einem gezielten Schuss dem Adler die Krone vom Kopf geholt und ihm war der Beifall der gesamten Schützenfamilie sicher. Der Bürgermeister Peter Ammel schoss dann ebenfalls auf den Adler, leider nicht mit dem gleichen Erfolg wie der Pastor. Nunmehr war das Schießen auf den Vogel für die Bruderschaft eröffnet und die Schützenfamilie begab sich daran, den Vogel nach den Regeln des Bundes der historischen Schützen abzuschießen. Der Rumpf des Vogels machte es den Schützen sehr schwer, und so dauerte es bis nach 16 Uhr und circa 120 Schuss, bis der Schützenbruder Henry Meyer den finalen Schuss auf den Rumpf abgegeben hatte und dieser zu Boden fiel. Somit stand der diesjährige Vogelkönig fest. Doch was wäre ein Königsschießen ohne zweiten König. Dieser wurde durch das Schießen auf die 50 Meter entfernte Scheibe ermittelt. Hierbei werden fünf Schuss abgegeben. Mit dem sehr guten Ergebnis von 47 Ringen wurde der Schützenbruder Wilfried Weinand der Scheibenkönig. Das zweitbeste Ergebnis erzielte der Brudermeister Hartmut Steinwedel mit ebenfalls 47 Ringen, jedoch mit der schlechteren Zehntelwertung. Den 3. Platz erzielte der Schießmeister Frank Bauer mit 45 Ringen. Bei einem zünftigen Umtrunk wurden die beiden Könige gefeiert und der Abend fand einen würdigen Abschluss.
Pressemitteilung
Schützenverein Niedermendig
Die beiden stolzen Könige des Jahres 2019 vor der Schützenhalle. Fotos: privat
