Allgemeine Berichte | 06.09.2016

Städtebauförderprogramm „Aktive Stadt“wird in Bad Breisig umgesetzt

Zwei Meilensteine für die Quellenstadt

Sanierte Unterführung der B 9 und neue Brunnenanlage im Kurpark wurden eingeweiht

Daria und Sarah Nonn gestalteten die Wände der Unterführung mit einer phantasievollen Unterwelt. Stadtbürgermeisterin Gabriele Hermann-Lersch dankte den jungen Künstlerinnen für ihr Engagement. Fa

Bad Breisig. Am vergangenen Wochenende erfolgte die Inbetriebnahme der nunmehr fertiggestellten neu gestalteten Fußgängerunterquerung der B 9 an der Kirche. Stadtbürgermeisterin Gabriele Hermann-Lersch hatte zur Einweihung Gäste eingeladen, darunter MdL Guido Ernst, Verbandsbürgermeister Bernd Weidenbach, Mandatsträger der städtischen Gremien, zuständige Mitglieder der Verwaltung, Verantwortliche des Planungsbüros und die Malerinnen Daria und Sarah Nonn, die sich hinsichtlich derkünstlerischen Ausgestaltung der Unterführung Meriten erworben haben.

Unterführung ergänzt sanierte Bachstraße

In einer kurzen Ansprache erinnerte die Bürgermeisterin zunächst an die im vergangenen Herbst abgeschlossene Sanierung der Bachstraße, deren Neugestaltung bei den Bürgern viel positive Resonanz ausgelöst habe. Die gelungene Erneuerung des Fahr- und Fußgängerbereichs, die neue Beleuchtung, die Gestaltung der Aufenthaltszonen mit Ruhebänken und die Fontänenanlage seien die Abrundung einer komplett gelungenen Sanierung, sodass Bürger und Verantwortliche mit dem Ergebnis zufrieden sein könnten. Jetzt habe nur noch die Umgestaltung der Unterführung gefehlt, die im Oktober 2015 in Angriff genommen werden konnte. Die Treppenanlage wurde komplett neu aufgebaut, eine moderne LED-Beleuchtung eingebaut. „Durch die Aufwertungsmaßnahmen, die Teil des Städtebauförderprogramms ‚Aktive Stadt‘ sind, wurde die Unterführung wieder in einen verkehrssicheren Zustand versetzt, der dazu auch anregt, sie zu benutzen“ so die Stadtbürgermeisterin unter Beifall.

Das Breisiger Wappen darf nicht fehlen

Sie lobte sodann die beiden jungen Künstlerinnen. „Daria und Sarah Nonn verarbeiteten in insgesamt 13 Tagen und über 180 Arbeitsstunden 70 Dosen mit Acrylfarben. Was sie damit auf den Wänden der Unterführung schufen, findet hohe Beachtung und künstlerische Anerkennung.“ Entstanden ist eine farbenfrohe Unterwasserwelt, in der weder Fische, noch Quallen, noch Seeschlangen, Oktopusse, Schrott von Schiffshavarien, aber auch nicht das Wappen des Breisiger Ländchens am Rumpf eines gesunkenen Schiffes fehlen. Alles in harmonischer Form- und Farbgebung, ein wahrer Augenschmaus, der beim Betrachten Freude vermittelt.

Ein neuer Brunnen nach fünf Jahrzehnten

Nach gebührender Bewunderung der angewandten Kunst wanderte die Gesellschaft zur neuen Brunnenanlage im Kurpark, die ebenfalls unter mit Hilfe des Städtebauförderungsprogramms „Aktive Stadt“ entstanden ist. Innerhalb dieser Aktion wurden bereits die Wegeflächen quer durch den Kurpark barrierefrei ausgebaut. Die Brunnenanlage wurde im vergangenen Herbst begonnen und in diesem Sommer fertiggestellt. Die Bürgermeisterin begründete die Entscheidung für die neue Brunnenanlage mit dem Hinweis, dass der alte Brunnen nach 50 Jahren Betrieb veraltet und nicht mehr zeitgemäß gewesen sei. Er hatte auch keine eingebaute Reinigungsanlage und musste deshalb mehrmals im Jahr geleert und per Hand gereinigt werden – eine aufwendige Sache. Die Fontänendüsen waren oft verstopft und versagten ihren Dienst. „Der Brunnen entsprach nicht mehr den Anforderungen unserer Zeit. Er musste durch eine moderne Brunnenanlage ersetzt werden, die zum Beispiel eine automatische Niveau-Steuerung des Wasserspiegels aufweist, dazu automatische Reinigung und Desinfektion, neue Pumpentechnik, reduzierten Wartungsaufwand und bessere Wirtschaftlichkeit,“ erklärte Hermann-Lersch der interessierten Zuhörerschaft. Man hörte aus ihren Worten: Die Quellenstadt kann zufrieden sein mit dem, was mit Unterstützung des Förderprogramms bisher geschehen ist. Bad Breisig war und ist - alles in allem - eine „Aktive Stadt“. FA

Zwei Meilensteine für die Quellenstadt

Daria und Sarah Nonn gestalteten die Wände der Unterführung mit einer phantasievollen Unterwelt. Stadtbürgermeisterin Gabriele Hermann-Lersch dankte den jungen Künstlerinnen für ihr Engagement.Fotos: Fa

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