Krisenstab Wachtberg trainiert für Stromausfall und Cyberangriff
Zwei Tage Intensivschulung: Fit für den Ernstfall
Wachtberg. Während einer zweitägigen Schulung des Krisenstabs der Wachtberger Verwaltung standen Szenarien wie ein flächendeckender Stromausfall und ein Cyberangriff im Mittelpunkt. Ulf Krüger und Sascha Brennig vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe kamen dafür nach Berkum und brachten einen geheimnisvollen „Werkstattkoffer“ mit, der überraschenderweise nur ein wenig Büromaterial enthielt. „Krisenmanagement ist keine Raketenwissenschaft“, erklärte Ulf Krüger einleitend, dennoch war allen Beteiligten bewusst, wie wichtig schnelles und korrektes Handeln im Ernstfall ist. „Es kann jeden Moment zum Ernstfall kommen“, mahnte Wachtbergs Bürgermeister Swen Christian, „daher ist es unerlässlich, vorbereitet zu sein und dranzubleiben.“
Für effektive Stabsarbeit genügen ein Raum, ein paar Stifte und Karteikarten. „Eigentlich handelt es sich um normales Verwaltungshandeln, nur schneller“, so Krüger, „wichtig sind Handlungssicherheit und Methodik.“ Die Teilnehmer übten intensiv: Problembetrachtung, Priorisierung und Auftragserteilung standen unter der Moderation der Koordinierungsgruppe des Stabes („KGS“) auf dem Programm. Ebenso wurde die richtige Kommunikation nach innen und außen trainiert.
Die Übung zeigte deutliche Fortschritte: Die Verwaltung ist bereits gut vorbereitet, doch an einigen Stellen fehlen noch einfache, leicht umsetzbare Maßnahmen. Es ist entscheidend, kontinuierlich zu üben, die Kolleginnen und Kollegen einzubeziehen und den Selbstschutz der Bürger zu fördern. „Jeder sollte in der Lage sein, zwei Tage selbständig zurechtzukommen“, lautete die Vorgabe, bei der sich auch so manches Mitglied des Krisenstabs an die eigene Nase fassen musste.BA
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