Allgemeine Berichte | 23.05.2017

Tragischer Unfall: Pkw kollidiert mit Bus

Zwei Tote und mehrere Verletzte bei Unfall auf dem Wachtbergring

Pkw-Fahrer und eine Beifahrerin erliegen ihren schweren Verletzungen

Die Einsatzkräfte sind noch am Ort des tödlichen Unfalls.-CEW-

Wachtberg-Berkum. Wachtberg Berkum. Ein folgenschwerer Unfall, bei dem zwei Personen starben und mehrere Personen zum Teil schwer verletzt wurden, ereignete sich am Mittag des Dienstags den 23.05.2017 auf der Strecke zwischen den beiden Kreisverkehren auf der Straße „Am Wachtbergring“ (K58) in Berkum. Ein mit drei Personen und dem Busfahrer besetzten Linienbus der Linie 856 befuhr die Landstraße in Richtung Villip, als ihm ein mit drei Personen besetzter Pkw in Fahrtrichtung Berkum in einer leichten Kurve entgegenkam.

Der Pkw kam in der leichten Rechtskurve aus bisher ungeklärter Ursache von der Fahrbahn ab und geriet in den Gegenverkehr. Dort stieß er frontal mit dem Linienbus zusammen.

Der 58-jährige Fahrer des Pkw‘s wurde so schwer verletzt, dass er trotz notärztlicher Versorgung noch an der Unfallstelle verstarb. Seine beiden 51 und 78 Jahre alten Beifahrerinnen überlebten den Unfall, erlitten aber lebensgefährliche Verletzungen und wurden, nach der notärztlichen Erstversorgung am Unfallort, in ein Krankenhaus gebracht. Die 78-Jährige erlag dort ihren schweren Verletzungen. In dem Linienbus wurde eine 54-jährige Frau bei dem Aufprall schwer verletzt. Der 52-jährige Busfahrer und die beiden weiteren Fahrgäste (19 und 22 Jahre) kamen mit leichten Verletzungen davon.

Medienberichten zufolge waren die drei Insassen des Pkw’s auf dem Rückweg von einer Beerdigung. Die beiden tödlich Verunglückten hatten offenbar kurz zuvor ihren Vater und Ehemann beerdigt.

Die Strecke am Wachtbergring wurde für die Unfallaufnahme mehrere Stunden zwischen dem Kreisel am Ortseingang Gewerbegebiet Villip und dem Kreisverkehr am Einkaufszentrum vollständig gesperrt. Die Bergung von Personen und Fahrzeugen dauerte bis in die späteren Nachmittagsstunden. Hierzu waren die Polizei in größerem Aufgebot, mehrere Rettungswagen, ein Rettungshubschrauber und die Feuerwehr mit leichtem sowie schwerem Gerät vor Ort. Die Bergung des Pkw’s gestaltete sich langwierig, da der Wagen in den Graben geschleudert worden war und vor der Bergung fachgerecht stabilisiert werden musste. Der Bus war nach dem Aufprall im benachbarten Feld zum Stehen gekommen und musste von dort aus geborgen werden.

Die Ermittlungen zum bis Redaktionsschluss ungeklärten Unfallhergang übernimmt das Verkehrskommissariat 2, ein Sachverständiger wurde eingeschaltet, um den Unfallhergang eindeutig zu klären. Auch die Identität der Beifahrerinnen im Pkw war bis zum Abschluss der Unfallaufnahme ungeklärt, auch hier dauerten die Ermittlungen an. Unfallzeugen werden gebeten, sich unter der Rufnummer 0228 / 150 mit der Polizei in Verbindung zu setzen.

Das Unfallfahrzeug musste vor der Bergung fachgerecht gesichert werden.

Das Unfallfahrzeug musste vor der Bergung fachgerecht gesichert werden. Foto: Chris Weber

Der Bus der Linie 856 war nach dem Aufprall im benachbarten Feld zum Stehen gekommen

Der Bus der Linie 856 war nach dem Aufprall im benachbarten Feld zum Stehen gekommen Foto: Chris Weber

Der Pkw war durch die Wucht des Aufpralls in den Graben geschleudert worden

Der Pkw war durch die Wucht des Aufpralls in den Graben geschleudert worden Foto: Chris Weber

Der Pkw war ersten Erkenntnissen zufolge auf die Gegenfahrbahn gelangt. Die Ursache dafür ist bisher nicht bekannt.

Der Pkw war ersten Erkenntnissen zufolge auf die Gegenfahrbahn gelangt. Die Ursache dafür ist bisher nicht bekannt.

Die Einsatzkräfte sind noch am Ort des tödlichen Unfalls.Fotos: -CEW- Foto: Chris Weber

Artikel melden

? Vielen Dank! Ihre Meldung wurde erfolgreich versendet.
? Es gab einen Fehler beim Versenden. Bitte versuchen Sie es später erneut.
Bildergalerien
Imageanzeige
Hausmeister, bis auf Widerruf
Lampionfest in Weißenthurm
Auszubildende:r im Bereich Fachkraft für Veranstaltungstechnik
Tag der Architektur im Steigenberger Hotel Bad Neuenahr
Tag der Architektur im Steigenberger Hotel Bad Neuenahr , 27. – 28.06.26
Empfohlene Artikel
Die vulkanische Geschichte der Eifel lässt sich im Lava-Dome spielerisch entdecken. Foto: Dominik Ketz
50

Wer glaubt, Vulkane gäbe es nur auf Island oder in Italien, hat die Rechnung ohne die Eifel gemacht. Im Lava-Dome in Mendig wird schnell klar: Auch hier ging es einst verdammt heiß her! Das Deutsche Vulkanmuseum entführt seine Besucher auf 700 Quadratmetern und zwei Etagen in eine Welt voller Feuer, Lava und spannender Erdgeschichte. Klingt staubtrocken? Von wegen! 700 Quadratmetern und zwei Etagen in eine Welt voller Feuer, Lava und spannender Erdgeschichte.

Weiterlesen

In der ehemaligen Ahrweiler Synagoge diskutierten (von links) Nick Falkner, Ulrich van Bebber, Susanne Bell und Dr. Martin Wein.
230

Bad Neuenahr-Ahrweiler. Wie hat die Flut den Zusammenhalt im Ahrtal verändert. Welche Konflikte bestehen noch? Wo trägt bürgerschaftliches Engagement weiterhin? Wo brauchen Menschen, Vereine und Kommunen mehr Unterstützung? Und was muss Politik aus dieser Katastrophe lernen, damit Warnketten funktionieren, Zuständigkeiten klar sind und der Staat im Krisenfall schneller handeln kann?

Weiterlesen

BLICK aktuell-Bilderrätsel: Folge 11
111

Jede Woche präsentieren wir Euch einen neuen Schnappschuss aus dem BLICK aktuell-Land. Die Bilder zeigen bekannte Orte, besondere Details oder überraschende Perspektiven aus der Region – doch nicht immer ist auf den ersten Blick erkennbar, was genau zu sehen ist.

Weiterlesen

Weitere Artikel
Symbolbild. Foto: Pixabay/Felix-Mittermeier
1082

Bonn bereitet sich auf Wetterextreme vor: Tiefbauamt und Feuerwehr in Alarmbereitschaft

20.06.: Gewitterwarnung: Stadt Bonn rüstet sich gegen drohende Starkregen

Bonn. Der Deutsche Wetterdienst hat für den 20. Juni 2026 eine Warnung vor extremen Wetterbedingungen in Nordrhein-Westfalen, einschließlich Bonn, herausgegeben. Neben der drückenden Hitze werden kräftige Gewitter mit Starkregen erwartet, die potenziell zu lokalen Überschwemmungen führen könnten. Solche Wetterereignisse haben in den letzten Jahren wiederholt erhebliche Schäden im Bonner Stadtgebiet...

Weiterlesen

Bei der Eröffnung der Stadtoase
880

Bad Neuenahr-Ahrweiler. Mit einem Gartenkonzert in der Stadtoase Ahrweiler wurde am zweiten Juni-Wochenende die Veranstaltungsreihe „Offene Gärten der Ahr“ eröffnet. Viele Garten- und Naturinteressierte nutzten die Gelegenheit, den Erholungs- und Begegnungsort im Herzen von Ahrweiler kennenzulernen und sich über naturnahe Gartengestaltung, Biodiversität und klimaangepasste Freiraumgestaltung auszutauschen.

Von Stadtverwaltung Bad Neuenahr-Ahrweiler

Weiterlesen