Birgit Pellenz sucht seit zwei Jahren nach ihrem Hund
Zwergdackelrüde Andi verzweifelt gesucht
Aremberg. Eine Facebookgruppe, gegründet von Birgit Pellenz, Andis Frauchen und Besitzerin, gibt nicht auf. Immer neue Aktionen werden von den Gruppenmitgliedern ausgedacht. Tausende Flyer wurden und werden noch immer verteilt. Eine deutschlandweite Luftballonaktion mit Suchkarten fand statt. Autos wurden und werden mit Magnetfolien als Suchanzeige bestückt.
Die Belohnung für denjenigen, der den entscheidenden Hinweis für Andis Auffinden gibt, wurde von 2.000 Euro auf 10.000 Euro erhöht. Die Belohnung gilt auch für denjenigen, der Andi mitgenommen hat und sich nun meldet.
Jürgen Drews konnte als „Suchpate“ für Andi gewonnen werden
Ein Gruppenmitglied konnte jetzt sogar Jürgen Drews, selbst ein Hundenarr, nach einem Konzert dafür gewinnen, als „Suchpate“ ebenfalls einen Aufruf für Andi zu machen. Warum das alles? Andis Besitzerin, Birgit Pellenz, kann einfach nicht abschließen. Ein kurzer Moment der Unachtsamkeit hat am 21. Dezember 2015 ihr Leben aus den Fugen gebracht.
Der Zwergdackelrüde, heute fünfeinhalb Jahre alt, büxte ihr in dem Moment aus, als sie ihn nach einem Spaziergang im Kapellenwald bei Aremberg/Eifel ins Auto setzen wollte. Alle Bemühungen in den Tagen darauf, den Ausreißer zu finden, blieben ergebnislos. Die Facebook Gruppe „Zwergdackelrüde Andi verzweifelt gesucht“ wurde zur Unterstützung ins Leben gerufen.
Erst Monate später wurde Andis Leine, total verheddert an Wurzel- und Strauchwerk, aufgefunden. Das Halsband immer noch an der Leine - es ließ sich durch einen defekten Klickverschluss immer nur sehr schwer öffnen - wurde erwiesenermaßen durchgeschnitten. Folglich muss Andi von jemandem befreit und mitgenommen worden sein. „Wer ist dieser Jemand und wo ist Andi?“
Die durchschnittliche Lebenserwartung eines Zwergdackels liegt bei 15 Jahren. Für Birgit Pellenz bedeutet das, dass sie frühestens in etwa zehn Jahren den verzweifelten Wunsch, ihren Andi wiederzufinden, begraben kann. Nämlich dann, wenn Andi aller Wahrscheinlichkeit nach nicht mehr leben wird.
Daher der Appell an den Finder, an sein Umfeld, wie Bekannte, Freunde, Tierarzt und so weiter sich zu melden. Sei es direkt bei Birgit Pellenz oder anonym bei der Polizei, in einem Tierheim, oder bei Bernhard Hannemann, dem Augsburger Anwalt, bei dem der Finderlohn hinterlegt ist.
