Hochkarätiges Konzert in ehemaliger Synagoge Bruttig
„Zwischen Traum und Wirklichkeit“
Liedermacherin Nicole Mercier sowie Flötist Dirko Juchem zogen die Zuhörer in der voll besetzten Synagoge in ihren Bann
Bruttig. Zum wiederholten Male war die Ehemalige Synagoge in Bruttig Schauplatz eines hochkarätigen Konzertes zweier Ausnahmekünstler aus der Region. „Zwischen Traum und Wirklichkeit“ lautete der Titel des zweistündigen Konzertes, in dem die Eifeler Liedermacherin Nicole Mercier sowie der international bekannte Flötist Dirko Juchem die Zuhörer in der voll besetzten Synagoge in ihren Bann zogen. Bei Nicole Mercier bestach vor allem ihre klangreine und in den Höhen und Tiefen gleicherweise weiche und volle Stimme, mit der sie ihre selbstgetexteten und komponierten Songs vortrug. Sehr beeindruckend waren dabei auch ihre tiefsinnige Moderation, ihr variantenreiches Gitarrenspiel und die Hintergrundprojektionen ihrer selbstgestalteten Bilder.
Dirko Juchem verstand es, die Sängerin mit seinem einfühlsamen Flötenspiel (Sopran-/Bassflöte) und auf der Udu-Trommel rhythmisch wirkungsvoll zu begleiten, sodass Merciers Songs noch mehr an Klangfarbe und Klangdichte erhielten. Dirko Juchem brillierte darüber hinaus mit seinen Soloauftritten, in denen er den Zuhörern ganz neue Klangwelten der Querflöte vermittelte. Beeindruckend und überzeugend waren dabei seine Erläuterungen zur Entstehung einzelner Kompositionen, in denen er mit schwebender Leichtigkeit sein Publikum in fremde Welten und Kulturen entführte.
Seinen emotionalen Höhepunkt erreichte das Konzert mit dem Titel „Little Prince“, wobei alle Zuhörer - immer intensiver und sich steigernd - den Refrain sangen: You only feel, only see, only hear good with your heart. „Zwischen Traum und Wirklichkeit“ war mehr als ein Konzert.
Es war ein multimediales Wort-, Bild- und Klangerlebnis, das einlud zum Träumen, Entspannen, Genießen, - aber auch zum Nachdenken und Mut machen.
Vorschau
Nächster Veranstaltungstermin ist am Samstag, 5. Mai um 19 Uhr: Ein Dialektabend mit dem Trio Moselstolz.
