Allgemeine Berichte | 02.04.2014

Hohe Auszeichnung für die junge Frau aus Wirfus und ihren Arbeitskollegen aus Koblenz

Diane Regnier und Marc Battenfeld geehrt

Masterarbeit zu den Auswirkungen des Demografischen Wandels auf die soziale Infrastruktur im ländlichen Raum

Die Jugendkoordinatoren freuten sich über die Auszeichnung.

Wirfus. Hohe Auszeichnung für Diane Regnier und Marc Battenfeld vom JuX+Team der Verbandsgemeinde Maifeld: Vergangene Woche wurden sie in Berlin mit dem „Allianz-Nachwuchspreis für Demografie 2014“ geehrt. Weil den Juroren die Auswahl unter den zahlreichen eingereichten Doktor- und Masterarbeiten schwerfiel, hatten sie sich entschieden, gleich vier gleichwertige Preise zu vergeben. Einer ging an die Maifelder Jugendkoordinatoren für ihre Masterarbeit „Von Chancen und Risiken. Die Auswirkungen des Demografischen Wandels auf die soziale Infrastruktur im ländlichen Raum am Beispiel der Verbandsgemeinde Maifeld“.

Die Preisverleihung fand in feierlichem Rahmen in Berlin statt, während der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Demographie (DGD) durch DGD-Vizepräsidentin Prof. Dr. Sonja Haug sowie Prof. Dr. Volker Deville, Demografie-Experte der Allianz und im Beisein von Stefan Müller, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung. „Wie wird sich die Sozialinfrastruktur in den nächsten beiden Jahrzehnten verändern? Dazu haben wir die Bevölkerungsveränderung bis ins kleinste Dorf berechnet und auf Basis dieser Ergebnisse die politischen Entscheidungsträger der jeweiligen Kommunen befragt. Wir baten sie, die möglichen Auswirkungen auf ihre Kommunen einzuschätzen“, erläuterte Marc Battenfeld (Koblenz) in seiner Dankesrede. Diese Ergebnisse und die vertiefend geführten Interviews mit Personen in Schlüsselstellungen der Sozialinfrastruktur des Maifelds seien das „Herz“ der Masterarbeit.

„Der Rückgang der Gesamtbevölkerungszahl des Maifelds ist mit einem prozentualen Rückgang von 3,5 Prozent wenig besorgniserregend. Die Brisanz der Zahlen liegt in der zukünftigen Altersmischung. Diese wird sich in den nächsten 16 Jahren so stark verändern, dass ein Überdenken der jetzigen Sozialinfrastruktur auf dem Maifeld angebracht ist“, urteilte Diane Regnier (Wirfus) und verwies auf den Alten- und Jugendquotienten in den gesetzten Vergleichsjahren 2011 und 2030: „Kinder und Jugendliche werden im Maifeld mit weniger als 20 Prozent an der Bevölkerung im Jahr 2030 nur noch eine Minderheit darstellen und von fast doppelt so vielen Rentnern umgeben sein.“

Die Ergebnisse und Handlungsempfehlungen ihrer Arbeit sollen Denkanstöße für Veränderungen anregen und bereichsübergreifende Auseinandersetzungen mit dem Thema fördern. Denn: „Auch wenn sich der Demografische Wandel langsam durch das Maifeld schleicht, so ist es heute notwendig, rechtzeitig Maßnahmen zu ergreifen und sich an der Seite von Fachkräften und politischen Entscheidungsträgern mit den komplexen Themen des Demografischen Wandels auseinanderzusetzen.“ Dabei zitierte Regnier den US-amerikanischen Ökonomen Peter Ferdinand Drucker (1909 - 2005): „Die beste Art, die Zukunft vorher zu sagen, ist, sie zu gestalten.“

Die Jugendkoordinatoren freuten sich über die Auszeichnung.

Die Jugendkoordinatoren freuten sich über die Auszeichnung.

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