hPumpenverein Mesenich informiert am Moselufer über alte Landschaften und Gebäude
Einblicke in die Historie
Die RWE Deutschland AG Rauschermühle unterstützte das Vorhaben
Mesenich. Das Mesenicher Moselufer fällt auf durch seine alten Gebäude und die Einblicke in die Landschaft. So entstand im Förderverein zur Renovierung und Erhaltung der historischen und ortsbildprägenden Bausubstanz Mesenich e.V., kurz Pumpenverein, die Idee, auf diese Besonderheiten durch Informationstafeln gezielt hinzuweisen. So wurde im Frühjahr 2012 ein Arbeitskreis gebildet, dem Ortschronist Martin Arens, Peter Haase, Johannes Hoffmann und Bernhard Fuhrmann angehörten. Als Themenschwerpunkte wählte man: Die historische Flusslandschaft Mosel, die alte Brauerei/Englischer Bau, die alte Nussbaumallee und die Nikolauskapelle (oberstes Heiligenhäuschen).
Die RWE Deutschland AG, Rauschermühle, bezuschusst im Rahmen der Aktion „RWE Aktiv vor Ort - Mitarbeiter für Mitmenschen“ das ehrenamtliche Engagement seiner Mitarbeiter in den Gemeinden. Zur Mitfinanzierung des Vorhabens wurde dem ehemaligen Mitarbeiter Gerd Schmittgen, an den sich der Arbeitskreis mit seinem Anliegen wandte, die Übernahme von Materialkosten bewilligt. Aber bis zur Fertigstellung der Informationstafeln lief noch viel Wasser die Mosel hinunter. Es wurde Informationsmaterial gesammelt und ausgewertet, Texte wurden verfasst, geändert, gekürzt und berichtigt. Auch galt es, geeignete Fotos auszusuchen und ein ansprechendes Layout zu entwerfen. Nach vielen Sitzungen des Arbeitskreises nahmen die Entwürfe konkrete Formen an und zum Pumpenfest 2013 konnten der Öffentlichkeit Probeausdrucke der Infotafeln vorgestellt werden. Nach weiteren Verfeinerungen erfolgte schließlich Ende 2013 der Druck der Informationstafeln. Mitte März 2014 konnten dann die Fundamente gegossen werden. In einem weiteren Arbeitseinsatz wurden kürzlich die Informationstafeln vom Pumpenverein - auch unter Mithilfe von Nichtmitgliedern - aufgestellt.
