Cochemer Pfirsichblütenfest
Gaumenfreuden vom Roten Pfirsich
Weinbergpfirsich-Fee Annabell begrüßte die Festgäste
Cochem. Die Farben Lila und Pink beherrschten das stimmige Frühlingsbild auf dem Cochemer Endertplatz, auch wenn sich darunter nur vereinzelte Zweige des Roten Mosel-Weinbergpfirsich verirrt hatten. Grund dafür war die Natur höchstpersönlich, denn die berühmte Zeit der Pfirsich-Blüte hatte ihre Endphase bereits überschritten. Gleichwohl feierten die Offiziellen mit vielen Hundert Besuchern in einem Meer von Luftballons das traditionelle Pfirsichblütenfest auch ohne die Mithilfe der heimischen Flora. Hauptperson des Tages war eh die amtierende Weinbergpfirsich-Fee Annabell, die mit den Cochemer Weinmajestäten Alena und Jessi sowie Moselwein-Prinzessin Antonia um die Wette strahlte. Hahn im Korb auch diesmal BM Wolfgang Lambertz, der sich im Kreise der bildhübschen Repräsentantinnen natürlich pudelwohl fühlte. So war es erneut die angenehme Aufgabe von Pfirsich-Fee Annabell, die zahlreichen Gäste und Schaulustigen in Cochem´s Zentrum zu begrüßen und ihnen das kulturelle Geschehen rund um die berühmte rote Mosel-Frucht in wohl formulierten Sätzen vorzustellen. Die lauschten ebenso aufmerksam ihren Worten wie denen von Stadtchef Lambertz, der alle Anwesenden im Anschluss an den offiziellen Teil zu einem gemeinsamen Bummel entlang der Marktstände einlud. Hier galt es dann die feinen Produkte des Roten Mosel-Weinbergpfirsich in seiner ganzen Vielfalt zu verkosten. Ein Angebot, von dem die meisten Besucher gerne Gebrauch machten. In Begleitung der Majestäten ließ man sich dabei nicht nur prickelnden Winzersekt mit einem Schuss Pfirsich-Likör schmecken, sondern schenkte auch allen anderen süßen und geistreichen Pfirsich-Offerten gewogene Beachtung. Pinkfarbenes Eis, leckere Pfirsich-Marmeladen, vollmundiger Pfirsich-Wein, knusprig gebackener Pfirsich-Kuchen waren dabei die Renner, obwohl auch die halbe eingemachte Frucht oder der Kullerpfirsich oftmals auf erfreute Abnehmer trafen. Das obligatorische Rezept für einen weiteren schmackhaften Einsatz des Pfirsich lieferte in diesem Jahr Andrea Seimet aus Treis-Karden als 10. Tippgeberin ab: „Frikadellen mit Rotem Mosel-Weinbergpfirsich!“ Eine absolute Gaumenfreude, wie zahlreiche Testesser nach der Verkostung gerne bescheinigten. Zu diesen zählte sich auch Landrat-Stellvertreter Hans-Jürgen Sehn, der sich unter den Pfirsich-Probanten sichtlich wohl fühlte. TE
Auch Pfirsich-Wein, -Bowle oder Geistreiches von der Frucht mundeten.
