Kreisvolkshochschule Cochem-Zell
Geschichte von - Geschichten zu - Geschichten über Cochem
Ausverkaufte Weinproben wurden mit Vorträgen von Herbert Hilken umrahmt
Cochem. Die Kreisvolkshochschule Cochem-Zell organisierte drei ausverkaufte kulinarische Weinproben mit dem Referenten Stadtbürgermeister a.D. Herbert Hilken zum Thema „Geschichte von – Geschichten zu – Geschichten über Cochem“.
Cochem war sowohl keltisches als auch römisches Siedlungsgebiet. Die erste urkundliche Erwähnung als „Villa cuchema“ stammt aus dem Jahr 866.
Die Burg Cochem wurde vermutlich teilweise um 1000 erbaut. Die heute noch teilweise vorhandenen Stadtbefestigungen und Stadttore stammen aus dem 14. und 15. Jahrhundert.
Zwischen 1423 und 1425 wütete die Pest in Cochem. Fast die gesamte Bevölkerung raffte der „Schwarze Tod“ dahin.
Während des 30-jährigen Krieges gab es während der Belagerung Cochems einen Baustopp. Die französischen Truppen hinterließen ihre Spuren der Verwüstung. Ein schlimmes Jahr für Cochem war das Jahr 1689, als die Truppen von Ludwig XIV. zunächst die Winneburg niederbrannten, danach Stadt und Burg eroberten und in Flammen aufgehen ließen. Die Stadt erholte sich wieder, aber die Burg blieb zerstört. Ebenso wie die Winneburg. Luis Ravené kaufte 1866 die Ruine der ehemaligen Reichsburg und begann mit dem Wiederaufbau. Heidrun Baltes, Leiterin der Kreisvolkshochschule Cochem-Zell lobte den fachlich fundierten und mit viel Humor präsentierten Vortrag des ehemaligen Bürgermeisters. Ein „Vier-Gänge-Menü“ mit Weinprobe präsentiert von Jungwinzer Daniel Bach, war ein weiterer Höhepunkt des Abends. Die Begeisterung über Wein und Essen wurde von vielen Teilnehmern der drei ausverkauften Weinproben noch vor Ort am Ende der Veranstaltung kundgetan. Insgesamt eine gelungene Kombination von Kultur und Event verbunden mit der Weinkulturlandschaft an der Mosel und damit eine Bereicherung an niveauvollen Kulturveranstaltungen im Landkreis Cochem-Zell.
Die Kreisvolkshochschule Cochem-Zell beabsichtigt nicht nur das Angebot in der Winterpause für die einheimische Bevölkerung zu erhöhen, sondern auch durch Kooperationen mit privaten Unternehmen, insbesondere auch mit Existenzgründern, eine Hilfestellung zu geben.
