Kirmes in Briedern
Glockendengler von St. Servatius riefen zur Festmesse
Donnernde Salven aus der Böllerkanone luden auf den Festplatz ein
Briedern. Traumhaftes Sonnenwetter war der Briedener Kirmes 2014 beschieden. Ein Umstand, der am Wochenende für stetigen Besucherandrang zum Festplatz in den Moselanlagen führte.
Krachende Böllerschüsse waren im Tal weithin vernehmbar, als selbige als offizielle Startsignale und Einladung für die diesjährige Servatius-Kirmes am Moselufer abgefeuert wurden. Dies von Profihand, wie sich von selbst verstand.
Ein abwechslungsreiches Unterhaltungsprogramm sorgte schon Freitag und Samstag für gute Stimmung auf dem Festplatz und ließ die Kirmesbesucher bis in die späten Nachtstunden gerne verweilen. Den Kirmessonntag läuteten traditionell die Glockendengler von St. Servatius ein und riefen damit zum Festhochamt in die Pfarrkirche, das vom Kirchenchor auf treffliche Art per frommem Gesang mitgestaltet wurde.
Nach der feierlichen Messe fand man sich noch einmal vor der Kirche zusammen, um hier bei einer Kranzniederlegung am Ehrenmal der Gefallenen den Kriegsopfern der beiden Weltkriege zu gedenken. Dazu erklang von den Musikanten traditionell: „Ich hatte einen Kameraden.“ Nachdem die Strophen der alten Gedenkhymne verklungen waren, luden erneut donnernde Salven aus der Böllerkanone zum Festgelände.
Im Gedenken an die Gefallenen der beiden Weltkriege, wurde an deren Ehrenmal, nach dem Festhochamt, traditionell ein Kranz niedergelegt.
