Hubertusmesse der Jagdmusikfreunde „Wilde Endert“
Hörnerklang hoch über dem Moseltal
„Wilde Endert“ gastierte mit einer Hubertusmesse in der Beilsteiner Klosterkirche
Beilstein. Der Namenstag des Heiligen Hubertus wird traditionell am 3. November gefeiert. Dem Namenspatron der Jäger werden deshalb landauf - landab Hubertusmessen gewidmet.
In der Klosterkirche von Beilstein, hoch über dem Moseltal bliesen jetzt die Mitglieder der Jagdmusikfreunde „Wilde Endert“ in einem würdigen Wortgottesdienst bekannte und unbekanntere Stücke auf dem Parforcehorn. Geleitet von Hornmeisterin Wilma Wagner und mit Unterstützung von Winfried Hansel an der Orgel, bereiteten die Akteure einen bemerkenswert schönen und harmonischen Gottesdienst. Mensch und Tier als Teil der Schöpfung, die Legende und Wandlung des „wilden Hubert“ zum St. Hubertus wurden ebenso in der Predigt erwähnt, wie der Wille zur Einkehr und Umkehr in manchem Denken.
Das gemeinsam gesungen und gespielte „Großer Gott wir loben Dich“ sowie die Klassiker „Glocken“, „Marche de sortie de la messe“ und die „Hymne an St. Hubert“ waren, teilweise überarbeitet von Hornmeister „Josi“ Becker, ein echter Hörgenuss.
Lang anhaltender Beifall und zufriedene Gesichter auch beim leider durch Regen unterbrochenen Platzkonzert vor der Karmeliterkirche „St. Josef“ zeugten von der gelungenen Aktion des Hegerings Senheim.
