Deutsche Junghandwerker in Spanien
Mit Händen und Füßen verständigt
Cochem. Die beiden Cochemer Auszubildenden Muharem Shabani (DaxMetallform) und Thomas Wolf (Fahrzeugbau Michels) sind mittlerweile von ihrem Auslandspraktikum zurück. Hinter ihnen liegen drei Wochen voller Eindrücke und neuer Erfahrungen in spanischen Handwerksbetrieben, in denen sie tatkräftig mitgearbeitet haben. Von Frankfurt-Hahn ging es mit dem Flugzeug in Spaniens Metropole Valencia zu ihrem dreiwöchigen Berufspraktikum.
Vor Ort holte sie Manuel von der Bildungseinrichtung Xabec ab und brachte die beiden Jugendlichen zu ihrer Unterkunft. Er stand den Auszubildenden während ihres Aufenthalts als Ansprechpartner und Betreuer zur Seite.
Um seinen Praktikumsbetrieb zu erreichen, fuhr Muharem eine halbe Stunde mit der U-Bahn. Bei Arbeitszeiten von 8 bis 18.30 Uhr war es ein langer Tag für den auszubildenden Metallbauer. Trotzdem hatte er viel Freude bei der Arbeit in dem Schweißfachbetrieb, in dem er eigenständig an Regalsystemen arbeiten durfte. Es fiel ihm nicht schwer, Anschluss zu finden bei seinen spanischen Kollegen - trotz der Sprachbarriere. „Es gab nur einen Englisch sprechenden Mitarbeiter. Mit den anderen habe ich mich mit Händen und Füßen verständigt.“
Es herrschte ein gutes und freundliches Arbeitsklima.
Trotz der kommunikativen und offenen spanischen Art ging es in dem Schweißbetrieb sehr ruhig zu. Die Arbeiten wurden fast ausschließlich einzeln ausgeführt. Nach der Arbeit und am Wochenende konnten die Praktikanten am Strand entspannen oder sich im bunten Nachtleben Valencias die Zeit vertreiben. Fazit des Aufenthalts für Muharem: „Ich würde es jederzeit wieder tun und empfehle es auch anderen Auszubildenden.“ Neben dem interkulturellen Austausch können die Junghandwerker die Struktur und den Ablauf in Betrieben kennenlernen, die ihren Ausbildungsbetrieben in Deutschland ähneln.
Für die beiden deutschen Ausbildungsbetriebe DaxMetallform und Fahrzeugbau Michels aus Cochem-Brauheck war es die erste Teilnahme an dem Austauschprogramm, das die HwK-Mobilitätsberatung koordiniert. Gefördert wird aus Mitteln des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales und dem Europäischen Sozialfonds. In Valencia wird das Programm von der Bildungseinrichtung Quabec betreut. Im Herbst geht es weiter für drei auszubildende Metallbauer von DaxMetallform in die Schweiz und wieder nach Valencia. Nach den Schilderungen ihres Mitauszubildenden freuen sich die drei umso mehr auf ihren Aufenthalt.
Der Schweißfachbetrieb Sinecap in Valencia.
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