Spatenstich in der Kindertagesstätte Faid erfolgt
Platz schaffen für die Jüngsten
Erweiterungsbau soll bis Ende Oktober bezogen werden
Faid. Zum Spatenstich des Erweiterungsbaues der Kindertagesstätte Faid konnte Pfarrer Phu Tho Mai zahlreiche Gäste, darunter den Beigeordneten Hans-Jürgen Sehn als Vertreter des Landrats, Bürgermeister Helmut Probst, Ortsbürgermeister Peter Thielen, Rendant Felix Esper, Frau Gorges von der Kita-gGmbH, Mitglieder des Verwaltungsrates der Kath. Kirchengemeinde Faid, Mitglieder des Gemeinderates, Eltern, sowie das Kindergartenteam um die Leiterin Elke Zenz, Architekt Jürgen Schneiders vom Architekturbüro Okfen & Schneiders, Kaisersesch und Herr Pyka vom gleichnamigen Fachplanungsbüro in Kaisersesch, begrüßen. Die im Jahre 1970 eröffnete und bis heute betriebene Kindertagesstätte Faid wird mit 40 Plätzen in einer geöffneten Gruppe und einer Gruppe mit kleiner Altersmischung geführt. In der Betriebserlaubnis ist die Möglichkeit eingeräumt, bis zu 13 Kinder ab dem 2. Lebensjahr aufzunehmen. Zusätzlich verfügt die Einrichtung derzeit über 24 Ganztagsplätze. Der Änderung der Betriebserlaubnis von ursprünglich zwei Regelgruppen in eine geöffnete Gruppe (25 Kinder, hiervon sechs Zweijährige) und eine Gruppe mit kleiner Altersmischung (15 Kinder, hiervon sieben Zweijährige) hat das Landesjugendamt dem Betriebsträger, der Kita gGmbH Trier, nur mit der Maßgabe zugestimmt, dass der Bauträger, hier die Kath. Kirchengemeinde Faid, die bestehende Einrichtung um einen Ruhe-/Schlafraum sowie einen Förderraum und um sanitäre Anlagen, darunter ein Wickelraum mit Wickelkommode, erweitert. Bis zur Fertigstellung der Baumaßnahme muss eine Gruppe in das Gemeindehaus ausweichen. Die Ortsgemeinde hat das Gemeindehaus daher eingerichtet. „Dies kann natürlich kein Dauerzustand sein“, so Bürgermeister Helmut Probst in seiner Ansprache. Durch die Verlängerung des Gebäudes kann ein zusätzlicher Ruhe- und Schlafraum in Größe eines Gruppenraums geschaffen werden. Der Raum soll durch eine Glastür geteilt werden, um gleichzeitig unterschiedlichen Nutzungsansprüchen gerecht zu werden. Mit der Erweiterung des bestehenden Sanitärbereiches wird eine zweite Personaltoilette in der Einrichtung geschaffen. Ferner entsteht ein separater Wickelraum. Darüber hinaus haben sich die Vertreter der Kirchengemeinde sowie der Gemeinderat dazu entschlossen, mit den Baumaßnahmen auch noch die alten Fenster der Einrichtung zu erneuern. Ferner soll der Dachboden des gesamten Kindergartengebäudes gedämmt und die Kellerdecke unter einem Gruppenraum isoliert werden. Hiermit wird nicht nur der Anbau energiesparend errichtet, sondern auch der Altbestand energetisch saniert. Neben der zukünftigen Energieeinsparung wird somit ein aktiver Beitrag für den Umweltschutz geleistet. Die Baukosten für die Erweiterung sowie die energetische Sanierung der Kindertagesstätte belaufen sich auf rund 376.500 Euro. Hierfür erhält die Kath. Kirchengemeinde Faid als Bauträger eine Landeszuweisung von 36.000 Euro aus Mitteln des Investitionsprogramms „Kinderbetreuung 2008 - 2013“ des Bundes und der Länder. Weitere 75.000 Euro wurden vom Landkreis Cochem-Zell zugesagt. Das Bistum hat eine Förderung von 114.475 Euro in Aussicht gestellt. Der Restbetrag von 151.025 Euro wird von der Ortsgemeinde Faid geschultert. „Die Kindertagesstätte ist heute mehr denn je ein wichtiger Teil der Infrastruktur einer modernen und lebensfähigen Ortsgemeinde. Mit der Erweiterung ist diese Einrichtung auf die neuen Anforderungen, auch im Hinblick auf den Rechtsanspruch zur Aufnahme von einjährigen Kindern, bestens ausgestattet.“ Auch wenn in Faid keine Krippengruppe errichtet wird, so ermöglicht der Anbau, dass zumindest in der Gruppe der kleinen Altersmischung nach Fertigstellung des Erweiterungsbaues einjährige Kinder aufgenommen werden können“, so Bürgermeister Probst. Er dankte den Entscheidungsträgern der Kirchengemeinde und der Ortsgemeinde, die mit ihrem Engagement und dem Mut zur Bereitstellung der finanziellen Mittel trotz schwieriger Haushaltslage den weiteren Ausbau der Kindertagesstätte ermöglichen.
Pressemitteilung der
Verbandsgemeinde Cochem
