CDU-Ortsverbandsmitglieder haben die Kläranlage Treis besichtigt
Regionale Abwasserbehandlung
Cochem. Mitglieder des im Rahmen der Kommunal- und Verwaltungsreform neu gebildeten CDU Ortsverbandes Cochem hatten kürzlich Gelegenheit, die Kläranlage Treis des gleichnamigen Zweckverbandes zu besichtigen. Begleitet wurden sie vom stellvertretenden Verbandsvorsteher des Zweckverbandes, Bürgermeister Helmut Probst.
Nach der Begrüßung durch Werkleiter Bernd Nitzsche erhielten die Teilnehmer einen kurzen Überblick über den seit 1998 bestehenden Zweckverband Kläranlage Treis, die im Zuge der Kommunal- und Verwaltungsreform am Montag, 30. Juni aufgelöst wird. In der Zwischenzeit wurden im Zweckverband, der ursprünglich auch die Stadt Cochem umfasste - zuletzt die Verbandsgemeinden Cochem und Treis-Karden - circa 11,7 Millionen Euro investiert. Sie reinigt das Abwasser von 13 Ortsgemeinden, in denen circa ein Viertel der Kreisbevölkerung wohnt.
Die Kläranlage Treis, Ausbaugröße 33.000 Einwohnerwerte, gehört zukünftig zum Zuständigkeitsbereich des Abwasserwerkes Cochem, das damit das größte Abwasserwerk im Landkreis Cochem-Zell sein wird. Auch dort wird die Kläranlage, die seit ihrer Inbetriebnahme im Jahr 2003 Tag und Nacht im Betrieb ist weiterhin jährlich circa 1,8 Millionen Kubikmeter Abwasser reinigen.
Bevor die Anlage in einem Rundgang besichtigt wurde, veranschaulichte Betriebsleiter Karl Neiß den Teilnehmern in der Schaltwarte mittels Echtzeit-Beamer-Zuschaltung den Weg des Abwassers durch die Kläranlage. Die verschiedenen Reinigungsabläufe dieser modernen mechanisch-biologischen Kläranlage sind sorgfältig aufeinander abgestimmt, sodass dass Abwasser am Ende nahezu in Trinkwasserqualität in die Mosel eingeleitet werden kann.
Die Besucher waren von der Leistungsfähigkeit der Kläranlage beeindruckt, die derzeit die größte Kläranlage zwischen Koblenz und Bernkastel an der Mosel und die Größte ihrer Art in Rheinland-Pfalz ist. Damit ist eine besondere Verantwortung für das Betriebspersonal verbunden. Bewältigt wird die Aufgabe derzeit mit nur 2,5 Stellen Betriebspersonal und einer Rufbereitschaft, die nach Feierabend rund um die Uhr läuft.
Die Qualität des Reinigungsergebnisses wird dabei permanent durch Probenanalysen im eigenen Labor und mehrmals jährlich durch unangekündigte Kontrollen der oberen Wasserbehörde überwacht. Es kam dabei noch nie zu einer Beanstandung.
Pressemitteilung
CDU Ortsverband Cochem
