Frauenselbsthilfe nach Krebs Cochem
Vorträge zu aktuellen Themen
Cochem. Mehr als 700 an Krebs erkrankte Menschen sowie Experten der Onkologie und der Gesundheitspolitik reisen nach Magdeburg zur Jahrestagung der Frauenselbsthilfe nach Krebs (FSH), einer der größten und ältesten deutschen Krebs-Selbsthilfeorganisationen. Auch Mitglieder der Gruppe Cochem nehmen an der Großveranstaltung teil. Während der Bundestagung, die der FSH zugleich auch als Mitgliederversammlung dient, werden den Teilnehmerinnen und Teilnehmern Vorträge von ausgewählten Experten zu aktuellen Themen aus den Bereichen der Onkologie, Rehabilitation, Nachsorge und Komplementärmedizin geboten. Außerdem gibt es eine große Auswahl an Workshops zu Möglichkeiten der Lebensgestaltung mit Krebs.
„Die Bundestagung ist für uns jedes Jahr ein besonderes Erlebnis“, erzählt Gerda Wies, Leiterin der Gruppe Cochem. „Wir hören viel Neues und nehmen Anregungen für die Gruppenarbeit und die Beratung von Betroffenen mit.“ Noch wichtiger ist den Gruppenmitgliedern aber das Gefühl, Teil einer großen Gemeinschaft zu sein. Gerda Wies: „Die Wiedersehensfreude, das lebendige Miteinander, die starke Verbundenheit untereinander und die sichtbare Freude am Leben trotz Krebserkrankung sind Eindrücke, aus denen wir noch lange Kraft und Mut für unser persönliches Schicksal und den Alltag in unseren Gruppen schöpfen.“ Alle Gruppen der FSH arbeiten nach dem Motto „auffangen, informieren, begleiten“; so auch die Gruppe Cochem. Betroffene werden aufgefangen nach dem Schock der Diagnose, sie werden informiert über Hilfen zur Krankheitsbewältigung und begleitet in ein Leben mit oder nach Krebs. Im gesamten Bundesgebiet werden Gruppentreffen der FSH angeboten. Sie stehen allen Menschen offen, die an Krebs erkrankt sind und auch deren Angehörigen. Die Teilnahme ist unverbindlich und ohne Mitgliedsbeitrag. Die Gruppe Cochem trifft sich immer am ersten Mittwoch im Monat zu unterschiedlichen Zeiten an wechselnden Orten.
