Allgemeine Berichte | 03.09.2026, 13:32 Uhr

Fahrsicherheitstraining ADAC

DRK Puderbach trainiert Fahrsicherheit am Nürburgring für Einsatzfahrzeuge

Die Teilnehmenden des DRK Ortsvereins Puderbach vor dem Start des Fahrsicherheitstrainings am Nürburgring.

Puderbach/Nürburgring. Wie verhalten sich schwere Einsatzfahrzeuge bei einer plötzlichen Bremsung? Wie lang ist der tatsächliche Bremsweg bei unterschiedlichen Geschwindigkeiten? Und wie reagiert man richtig, wenn während einer Einsatzfahrt eine unerwartete Situation entsteht? Diesen Fragen stellte sich die Bereitschaft des DRK Ortsvereins Puderbach bei einem ganztägigen Fahrsicherheitstraining des ADAC.

Bereits um 7 Uhr morgens machte sich die Gruppe mit acht Teilnehmenden und drei Einsatzfahrzeugen auf den Weg zum Nürburgring. Um 10 Uhr begann das Fahrsicherheitstraining zunächst mit einem theoretischen Teil. Dabei wurden wichtige Grundlagen zum Fahrverhalten, zur Fahrzeugtechnik und zum sicheren Umgang mit den Einsatzfahrzeugen vermittelt.

Anschließend ging es auf die Übungsfläche. Dort konnten die Teilnehmenden selbst erfahren, wie lang der Bremsweg bei Geschwindigkeiten von 30, 50, 60 und 80 Kilometern pro Stunde tatsächlich ist. Die Übungen zeigten deutlich, wie stark sich bereits geringe Geschwindigkeitsunterschiede auf den Anhalteweg und das Verhalten eines Fahrzeugs auswirken können.

Nach einem leckeren gemeinsamen Mittagessen wurde am Nachmittag weiter intensiv trainiert. In verschiedenen nachgestellten Fahrsituationen übten die Teilnehmenden, ihre Einsatzfahrzeuge sicher zu beherrschen und auch bei unerwarteten Ereignissen richtig zu reagieren. Unter kontrollierten Bedingungen konnten dabei Erfahrungen gesammelt werden, die im normalen Straßenverkehr nicht ohne Weiteres möglich sind.

Ein Teilnehmer fasste seine Eindrücke zusammen: „Ein solches Fahrsicherheitstraining ist für uns sehr wichtig. Man kann vieles theoretisch besprechen, aber erst wenn man selbst erlebt, wie sich ein Einsatzfahrzeug bei unterschiedlichen Geschwindigkeiten und in schwierigen Situationen verhält, kann man im Ernstfall richtig und sicher reagieren.“

Gerade Einsatzfahrten stellen hohe Anforderungen an die Fahrerinnen und Fahrer. Sie müssen ihr Fahrzeug genau kennen, Gefahren frühzeitig erkennen und auch unter Zeitdruck verantwortungsvoll handeln. Das Training leistete deshalb einen wichtigen Beitrag zur Sicherheit der Einsatzkräfte, der Patientinnen und Patienten sowie aller anderen Verkehrsteilnehmenden.

Neben den zahlreichen praktischen Erfahrungen kam auch der Spaß nicht zu kurz. Das gemeinsame Mittagessen und der Austausch innerhalb der Gruppe rundeten den gelungenen Übungstag ab. Gegen 17 Uhr endete ein intensiver, lehrreicher und abwechslungsreicher Tag.

Der DRK Ortsverein Puderbach bedankt sich beim ADAC für die professionelle Durchführung des Fahrsicherheitstrainings.

Unter kontrollierten Bedingungen wurde auf nasser Fahrbahn das sichere Bremsen und Beherrschen der Einsatzfahrzeuge trainiert.

Unter kontrollierten Bedingungen wurde auf nasser Fahrbahn das sichere Bremsen und Beherrschen der Einsatzfahrzeuge trainiert. Foto: DRK

Weitere Themen

Die Teilnehmenden des DRK Ortsvereins Puderbach vor dem Start des Fahrsicherheitstrainings am Nürburgring. Foto: DRK

BLICK aktuell bei Google bevorzugen
Erhalte mehr Inhalte von uns in deinen Google-Suchergebnissen.
Täglich exklusive Inhalte
Täglich exklusive Inhalte

Das digitale Magazin für Rhein, Ahr und Eifel — jeden Tag eine neue Ausgabe, optimiert fürs Smartphone.

  • 30 Tage gratis
  • Neue Ausgabe jeden Tag
  • Für unterwegs gemacht
Heutige Ausgabe lesen
Blick aktuell
Regio MAGAZIN

Bildergalerien
Imageanzeige
Wir helfen im Trauerfall
Rund ums Haus
2+1 Aktion
Anzeige Tag der offenen Tür 29. - 30.08.26
Gesundheitsexperten Bad Neuenahr-Ahrweiler
Gesundheitsexperten Bad Neuenahr-Ahrweiler
Empfohlene Artikel
„Flynn“ in der Transportkiste, auf seinem Weg nach Schottland.
135

Neuwied. Der Zoo Neuwied beteiligt sich aktiv an der Zucht und am Schutz bedrohter Tierarten. Eine davon ist der Rote Panda, auch Kleiner Panda oder Katzenbär genannt. Da sein Bestand im natürlichen Lebensraum stark zurückgegangen ist, gilt der Rote Panda laut Weltnaturschutzunion IUCN als stark gefährdet und Maßnahmen zum Erhalt dieser Tierart sind besonders wichtig. Eine der größten Gefahren für den Roten Panda ist der Verlust seines natürlichen Lebensraumes.

Weiterlesen

Weitere Artikel
von links nach rechts: Sven Gottschalck, Ulrich Stieber, Nick Falkner, Richard Lindner, Julius Knieps, Werner Kasel und Mario Falkner
375

Bad Neuenahr-Ahrweiler. Wie kann ehrenamtliches Engagement in Bad Neuenahr-Ahrweiler künftig noch besser unterstützt und vernetzt werden? Dieser Frage widmeten sich am Mittwochabend Vertreterinnen und Vertreter zahlreicher Vereine und Initiativen sowie ehrenamtlich Engagierte bei einer Informationsveranstaltung im Veedelstreff DomCafé. Auf Einladung der Stiftung Ahrtal informierten sie sich über die Pläne für das neue Ehrenamtszentrum im ehemaligen „Haus der Jugend“.

Von Richard Lindner aus Bad Neuenahr-Ahrweiler

Weiterlesen

Thomas Schmidt
265

Vortrag zur Geschichte und Zukunft von Brücke & Tunnel

Erpel - Die Brücke und der Tunnel

Ockenfels. Die Grünen in Ockenfels führen ihre Veranstaltungsreihe „Angeschnitten“ fort, die im Jahr 2025 ins Leben gerufen wurde. Am 16. September 2026 laden sie zu einem besonderen Themenabend ins Bürgerhaus Ockenfels ein. Unter dem Titel „Erpel – Die Brücke und der Tunnel“ steht die Geschichte der Ludendorff-Brücke sowie des Tunnels in der Erpeler Ley im Mittelpunkt.

Von St. Becker aus Unkel

Weiterlesen