Anti-Mobbing in Schule
Martin-Butzer-Gymnasium Dierdorf stärkt Anti-Mobbing-Konzept und Toleranz
aus Dierdorf
Dierdorf. Gemeinsam gegen Mobbing und Diskriminierung
Am Dienstag, den 8. September 2026, hat eine Gruppe aus Schülerinnen und Schülern, Mitarbeiterinnen und Lehrerinnen und Lehrern des Martin-Butzer-Gymnasiums in Dierdorf gemeinsam an einem Anti-Mobbing- und Anti-Diskriminierungskonzept gearbeitet. Ziel des Projekts ist es, das respektvolle Miteinander an der Schule zu stärken und klare Maßnahmen für den Umgang mit Mobbing, Ausgrenzung und Benachteiligung zu entwickeln.
Im Mittelpunkt der gemeinsamen Arbeit standen die Erfahrungen und Perspektiven aller Beteiligten. Die Schülerinnen und Schüler brachten ihre Sichtweisen aus dem Schulalltag ein, während die Lehrkräfte ihre pädagogischen Erfahrungen und Ideen teilten. Gemeinsam wurde darüber gesprochen, wie Konflikte frühzeitig erkannt, Betroffene besser unterstützt und diskriminierende Verhaltensweisen verhindert werden können.
Das Konzept soll künftig Orientierung geben und deutlich machen, dass Mobbing und Diskriminierung an der Schule keinen Platz haben. Dazu gehören unter anderem klare Ansprechpersonen, verlässliche Unterstützungsangebote sowie Regeln für einen respektvollen Umgang miteinander.
Die Zusammenarbeit ist ein wichtiger Schritt für die Schulgemeinschaft, um das Bewusstsein für Vielfalt, Toleranz und gegenseitige Verantwortung zu stärken. Das gemeinsam entwickelte Konzept soll in den kommenden Wochen weiter ausgearbeitet und anschließend vorgestellt werden.
Das Projekt wurde durch die LEADER-Förderung der Raiffeisen-Region unterstützt. Mit diesem Demokratieprojekt werden innovative Einzelprojekte unterstützt, die demokratische Werte, Kompetenzen und Wissen vermitteln sowie die aktive und informierte Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger fördern. Diese Projekte berücksichtigen die Lebensrealitäten und Vielfalt der Teilnehmenden und schaffen neue Zugänge für Beteiligung.
Sarah Neitzert