Vollsperrung der K114-Brücke zwischen Heimbach-Weis und Engers wird vorerst nicht umgesetzt
Sanierung der K114-Brücke ins Frühjahr 2027 verschoben
Heimbach-Weis/Engers. Die Stadt Neuwied hat kürzlich eine bedeutende Entscheidung im Bereich ihrer Bauprojekte erlebt. Zahlreiche Baustellen prägen derzeit das Bild der Stadt, die sich durch Straßenerneuerungen, Platzumgestaltungen und Modernisierungen von Leitungen in eine zukunftsfähige Richtung entwickelt. Diese Bauarbeiten bringen jedoch unvermeidliche Beeinträchtigungen wie Umwege, Lärm und Einschränkungen mit sich, was eine sorgfältige Planung und Abstimmung der Maßnahmen erforderlich macht.
In diesem Kontext hat sich die Stadt Neuwied erfolgreich gegen die geplante Vollsperrung der K114 zwischen Heimbach-Weis und Engers durch den Landesbetrieb Mobilität (LBM) ausgesprochen. Die Sanierung der Brücke über die B42 sollte ursprünglich zeitnah beginnen. Doch aufgrund der bereits hohen Belastung durch bestehende Bauprojekte wäre eine zusätzliche Sperrung aus Sicht der Stadt nicht tragbar gewesen.
Der Einsatz der Stadt zeigte Wirkung: Der LBM entschied, die Maßnahme zu verschieben. Oberbürgermeister Jan Einig zeigte sich erfreut über diese Entscheidung und betonte, dass der LBM die Argumente der Stadt anerkannt habe. Eine weitere Vollsperrung wäre in der aktuellen Situation nicht sinnvoll gewesen, was eine positive Nachricht für die Bürger, Unternehmen, den Busverkehr und die Einsatzkräfte darstelle.
In einem Schreiben wiesen Oberbürgermeister Jan Einig und Beigeordneter Ralf Seemann auf die zahlreichen laufenden und geplanten Baumaßnahmen hin, die bereits eine hohe Belastung verursachen. Zusätzliche Staus, Beeinträchtigungen des Busverkehrs, längere Anfahrtszeiten für Rettungsdienste und Belastungen für Unternehmen wurden befürchtet.
Der LBM reagierte mit einem Antwortschreiben, in dem er auf die Anliegen der Stadt Neuwied einging und die derzeitige verkehrliche Belastungssituation anerkannte. In einem gemeinsamen Gespräch bei der Neuwieder Feuerwehr wurden weitere Punkte besprochen, die im weiteren Verfahren berücksichtigt werden sollen. Dazu zählen die frühzeitige Information der Öffentlichkeit sowie die weitere Abstimmung mit Feuerwehr und Vertretern des öffentlichen Nahverkehrs.
Die Umsetzung der Brückensanierung ist nun für das Frühjahr 2027 geplant. Oberbürgermeister Jan Einig dankte den Bürgern, die ihre Sorgen und Anregungen an die Verwaltung herangetragen hatten, sowie den Vertretern der heimischen Politik, die sich für die Verschiebung der Maßnahme eingesetzt hatten.
BA
