Allgemeine Berichte | 02.06.2026, 08:59 Uhr

Vollsperrung der K114-Brücke zwischen Heimbach-Weis und Engers wird vorerst nicht umgesetzt

Sanierung der K114-Brücke ins Frühjahr 2027 verschoben

Viele Bürger sahen die geplanten Baumaßnahmen und die damit einhergehende Straßensperrung kirtisch. Nun würde die Maßnahme verschoben.

Heimbach-Weis/Engers. Die Stadt Neuwied hat kürzlich eine bedeutende Entscheidung im Bereich ihrer Bauprojekte erlebt. Zahlreiche Baustellen prägen derzeit das Bild der Stadt, die sich durch Straßenerneuerungen, Platzumgestaltungen und Modernisierungen von Leitungen in eine zukunftsfähige Richtung entwickelt. Diese Bauarbeiten bringen jedoch unvermeidliche Beeinträchtigungen wie Umwege, Lärm und Einschränkungen mit sich, was eine sorgfältige Planung und Abstimmung der Maßnahmen erforderlich macht.

In diesem Kontext hat sich die Stadt Neuwied erfolgreich gegen die geplante Vollsperrung der K114 zwischen Heimbach-Weis und Engers durch den Landesbetrieb Mobilität (LBM) ausgesprochen. Die Sanierung der Brücke über die B42 sollte ursprünglich zeitnah beginnen. Doch aufgrund der bereits hohen Belastung durch bestehende Bauprojekte wäre eine zusätzliche Sperrung aus Sicht der Stadt nicht tragbar gewesen.

Der Einsatz der Stadt zeigte Wirkung: Der LBM entschied, die Maßnahme zu verschieben. Oberbürgermeister Jan Einig zeigte sich erfreut über diese Entscheidung und betonte, dass der LBM die Argumente der Stadt anerkannt habe. Eine weitere Vollsperrung wäre in der aktuellen Situation nicht sinnvoll gewesen, was eine positive Nachricht für die Bürger, Unternehmen, den Busverkehr und die Einsatzkräfte darstelle.

In einem Schreiben wiesen Oberbürgermeister Jan Einig und Beigeordneter Ralf Seemann auf die zahlreichen laufenden und geplanten Baumaßnahmen hin, die bereits eine hohe Belastung verursachen. Zusätzliche Staus, Beeinträchtigungen des Busverkehrs, längere Anfahrtszeiten für Rettungsdienste und Belastungen für Unternehmen wurden befürchtet.

Der LBM reagierte mit einem Antwortschreiben, in dem er auf die Anliegen der Stadt Neuwied einging und die derzeitige verkehrliche Belastungssituation anerkannte. In einem gemeinsamen Gespräch bei der Neuwieder Feuerwehr wurden weitere Punkte besprochen, die im weiteren Verfahren berücksichtigt werden sollen. Dazu zählen die frühzeitige Information der Öffentlichkeit sowie die weitere Abstimmung mit Feuerwehr und Vertretern des öffentlichen Nahverkehrs.

Die Umsetzung der Brückensanierung ist nun für das Frühjahr 2027 geplant. Oberbürgermeister Jan Einig dankte den Bürgern, die ihre Sorgen und Anregungen an die Verwaltung herangetragen hatten, sowie den Vertretern der heimischen Politik, die sich für die Verschiebung der Maßnahme eingesetzt hatten.

BA

Viele Bürger sahen die geplanten Baumaßnahmen und die damit einhergehende Straßensperrung kirtisch. Nun würde die Maßnahme verschoben. Foto: Julia Steffenfauseweh

BLICK aktuell bei Google bevorzugen
Erhalte mehr Inhalte von uns in deinen Google-Suchergebnissen.
Täglich exklusive Inhalte
Täglich exklusive Inhalte

Das digitale Magazin für Rhein, Ahr und Eifel — jeden Tag eine neue Ausgabe, optimiert fürs Smartphone.

  • 30 Tage gratis
  • Neue Ausgabe jeden Tag
  • Für unterwegs gemacht
Heutige Ausgabe lesen
Blick aktuell
Regio MAGAZIN

Bildergalerien
Dauerauftrag Imageanzeige
Shopping Genuss Abend Ahrweiler / o.B. Sponsoring
Stellenanzeige 087-2026
Anzeige Dentino Club
Sonderseite Pellenzer Lehrstellen- ind Ausbildungsmesse
Sonderseite Flowcraft
Kirmes Ettringen 2026
Empfohlene Artikel
Symbolbild.
47

Neuwied. Ab dem 14. September 2026 steht die Wiedbrücke bei Neuwied-Irlich im Mittelpunkt von Instandsetzungsarbeiten an der Fahrbahnübergangskonstruktion im Verlauf der B 42. Um den Verkehrsfluss so wenig wie möglich zu stören, sind die Arbeiten hauptsächlich auf die Abend- und Nachtstunden gelegt. In diesem Zeitraum wird die B 42 im Bereich der Wiedbrücke von 20 Uhr bis 5 Uhr in beide Richtungen komplett gesperrt.

Weiterlesen

„Flynn“ in der Transportkiste, auf seinem Weg nach Schottland.
138

Neuwied. Der Zoo Neuwied beteiligt sich aktiv an der Zucht und am Schutz bedrohter Tierarten. Eine davon ist der Rote Panda, auch Kleiner Panda oder Katzenbär genannt. Da sein Bestand im natürlichen Lebensraum stark zurückgegangen ist, gilt der Rote Panda laut Weltnaturschutzunion IUCN als stark gefährdet und Maßnahmen zum Erhalt dieser Tierart sind besonders wichtig. Eine der größten Gefahren für den Roten Panda ist der Verlust seines natürlichen Lebensraumes.

Weiterlesen

Weitere Artikel
Das St. Nikolaus-Stiftshospital geht mit gestärkter Position aus der neuen Krankenhausplanung des Landes Rheinland-Pfalz hervor.Foto: St. Nikolaus-Stiftshospital/Holger Lindner
1109

Rheinland-Pfalz bestätigt breites medizinisches Leistungsspektrum und stärkt das St. Nikolaus-Stiftshospital als wichtigen Standort

Krankenhaus Andernach geht gestärkt aus neuer Leistungsgruppenzuteilung hervor

Andernach. Das St. Nikolaus-Stiftshospital geht mit gestärkter Position aus der neuen Krankenhausplanung des Landes Rheinland-Pfalz hervor. Durch die zugewiesenen Leistungsgruppen werden rund 99,5 Prozent des bisherigen Leistungsspektrums vollständig abgebildet. Das Krankenhaus sowie der Träger, die Stiftung St. Nikolaus-Stiftshospital Andernach, sehen darin die hohe medizinische Qualität und breite Expertise des Hauses bestätigt.

Weiterlesen

04.09.: Nickenich: Schwerer Verkehrsunfall: Motorradfahrer kollidiert mit Anhänger
767

Nickenich. Ein schwerer Verkehrsunfall ereignete sich auf der L 118 zwischen Andernach und Kruft. Der Fahrer eines Wohnmobils, das mit einem Anhänger unterwegs war, befuhr die Strecke von Nickenich in Richtung Mendig. In der Nähe eines Schotterparkplatzes entschied er sich, das Gespann über die Gegenfahrbahn zu wenden. Genau in diesem Moment kam ein Motorradfahrer entgegen und kollidierte mit dem Anhänger.

Weiterlesen

Symbolbild.
707

Ulmen. Am Freitag, den 4. September 2026, ereignete sich gegen 00:10 Uhr im Einmündungsbereich der B259 und K2 in der Ortslage Ulmen ein schwerer Verkehrsunfall zwischen zwei Personenkraftwagen. Nach bisherigem Erkenntnisstand befuhr ein Autofahrer die B259 von Ulmen in Richtung Auderath. Ein anderer Fahrer befand sich auf der K2 und wollte nach links auf die B259 abbiegen. Im Einmündungsbereich kam es dann aufgrund einer Vorfahrtsmissachtung zum Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge.

Weiterlesen