Politik | 18.04.2015

Erwin Rüddel sagt bei Treffen mit der CDU Straßenhaus seine Unterstützung zu

Straßenhaus braucht dringend eine Ortsentlastung

Hoffen, dass die Ampeln für die Ortsumgehung Straßenhaus bald auf grün stehen: Erwin Rüddel (Mitte) und die CDU-Vertreter (v.li.): Reinhold Müller, Gerhard Hilburger, Sven Bühnert, Udo Neitzert und Jürgen Mertgen aus Straßenhaus. privat

Straßenhaus. Werktäglich befahren nahezu rund 20.000 Fahrzeuge die B 256 durch Straßenhaus. Gut zehn Prozent der gezählten Fahrzeuge, nämlich fast 2.000, sind Lkws, äußerten Mitglieder des CDU-Ortsverbandes Straßenhaus jüngst bei einem Treffen mit dem heimischen CDU-Bundestagsabgeordneten Erwin Rüddel.

Die B 256 wichtig für Wirtschaft und Infrastruktur

Der erinnerte daran, dass er die Thematik, die insbesondere Auto-, Lkw- und Busfahrer aus den Kreisen Neuwied und Altenkirchen betrifft, bereits nachdrücklich mit Thomas Mellmann, dem zuständigen Referatsleiter des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur erörtert hat. Von einigen anderen Projekten im Wahlkreis kennt Rüddel den Referatsleiter persönlich. „Anlässlich der Eröffnung der Ortsumgehung Rengsdorf habe ich die Chance genutzt, um mit Thomas Mellmann den weiteren Fortgang bei Straßenhaus zu erörtern“, so der Bundesparlamentarier. „Die B 256 ist ein wichtiger Wirtschafts- und Infrastrukturfaktor“, betonte CDU-Mitglied und Ratsherr Jürgen Mertgen. Doch seien bislang auf zehn Jahre ausgerichtete Planungen bloß Stückwerk, lautete die Kritik. Hier sei insbesondere der Landesbetrieb Mobilität (LBM) gefordert, eine Machbarkeitsstudie und Kostenaufstellung vorzulegen. Rüddel sagte zu, nochmals beim LBM zu intervenieren.

Tunnel oder Ortsumgehung

Da im Ort selbst über eine Tunnellösung diskutiert wird, will der heimische Abgeordnete jetzt vom LBM auch wissen, wie die tatsächliche Kostendifferenz zwischen Tunnel und Ortsumgehung aussieht. „Hier müssen Fakten verglichen werden“, unterstrich Rüddel. Nochmals wies er darauf hin, dass die Ortsumgehungen von Rengsdorf und Straßenhaus, inklusive des Kreisels Bonefeld, als Gesamtmaßnahmen gesehen werden müssen: „Auch deshalb habe ich mich in Absprache mit der Ortsgemeinde Bonefeld intensiv für eine angepasste Verkehrsführung eingesetzt. Denn es gilt einerseits durch eine Verbesserung der Verkehrsinfrastruktur der B 256 die Gemeinden und Orte vom Durchgansverkehr zu entlasten, andererseits bedeutet dies eine spürbare Verkehrsverbesserung, insbesondere für den straßengebundenen Güterverkehr.

Unterstützer gewinnen

Der Vorschlag um direkte Kontaktaufnahme mit Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt, zwecks eines persönlichen Treffens und Vorstellung der kompletten Maßnahme, fand Verständnis und Zustimmung beim christdemokratischen Bundestagsabgeordneten. „Ich sehe die Notwendigkeit und Dringlichkeit einer Ortsumgehung für Straßenhaus. Denn dadurch können auch innerörtliche Unfallrisiken und Gefährdungen gesenkt oder ausgeschaltet werden. Das ist es einmal mehr wert, die geforderte Ortsumgehung Straßenhaus zu realisieren und dabei wäre es wohl nicht von Nachteil Unterstützer, wie die IHK, zu gewinnen und mit ins Boot zu nehmen“, bekräftigte Erwin Rüddel.

Pressemitteilung

Erwin Rüddel MdB (CDU)

Hoffen, dass die Ampeln für die Ortsumgehung Straßenhaus bald auf grün stehen: Erwin Rüddel (Mitte) und die CDU-Vertreter (v.li.): Reinhold Müller, Gerhard Hilburger, Sven Bühnert, Udo Neitzert und Jürgen Mertgen aus Straßenhaus. Foto: privat

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