Allgemeine Berichte | 18.01.2014

Schüler aus Kaisersesch gewinnen Kreativ-Wettbewerb „Mach was draus!“

Alte Bettcouch bringt den Sieg

Das Team aus Kaisersesch freut sich über seinen Sieg: (V.l.) Kilian Süß, Lukas Kremer, Clara Rieger und Franziska Krämer; (h.R.) Hermann Hubing, Geschäftsführer Schreinerrheinland-pfalz , Anja Kugler, Finalistin Miss Handwerk 2013, und Hilla Rieger.  privat

Bad Wildungen/ Kaisersesch. Sechs Schüler aus Kaisersesch haben den ersten Platz bei der Nachwuchskampagne „Mach was draus!“ des rheinland-pfälzischen Tischlerhandwerks errungen. Ihre Bettcouch aus altem Holz überzeugte sowohl die Facebook-Nutzer als auch die unabhängige Jury. „aus ALT mach NEU“ war die Aufgabenstellung in dem Kreativ-Wettbewerb „Mach was draus“, den der rheinland-pfälzische Tischlerverband ausgerufen hatte. Franziska Krämer, Lukas Kremer, Marius Stolz, Kilian Süß, Martin Krämer und Clara Rieger bauten zu diesem Motto ein Bett aus den 50er Jahren, das sie auf dem Dachboden gefunden hatten, zu einer modernen Bettcouch um. In der Werkstatt der Schreinerei Rieger setzten sie ihren Plan in die Realität um – tatkräftig unterstützt von Obermeister Christoph Rieger. Ebenso wie ihre Wettbewerber mussten sich die sechs Nachwuchsschreiner dann dem Voting der Nutzer der Facebook-Seite selbstgetischlert.de stellen. Bis zum 12. Januar wurden die „gefällt mir“ Klicks gezählt und dann um das Urteil einer unabhängigen Jury ergänzt. Bei der Siegerehrung in der Holzfachschule Bad Wildungen wurden nicht nur die Sieger mit je einer Urkunde und einem iPad Mini belohnt, auch die Plätze zwei und drei erhielten neben der Urkunde Gutscheine in Höhe von 100,- bzw. 50,- Euro. Hermann Hubing, Geschäftsführer des rheinland-pfälzischen Tischlerverbandes, übergab die Preise.

„Ihr habt mit Euren Ideen sehr viel Kreativität und Ideenreichtum bewiesen und die Aufgabenstellung „aus ALT mach NEU“ hervorragend gelöst. Und Ich denke, das Schönste am Tischlerberuf habt Ihr dabei auf jeden Fall erfahren: Das befriedigende Gefühl, wenn man am Ende des Tages ein fertiges Werkstück vorzuweisen hat, und den Stolz, etwas geschaffen zu haben“, so Hubing.Auf Platz zwei wählten die Facebook-Nutzer den „Stall von Bethlehem“, eine selbstgebaute Krippe von Jo-Ann Matthiä, Tim Schmidt und Lars Theißen die in der Werkstatt von Obermeister Robert Klein entstand. Platz drei ging an das Projekt „Fernseher wird zu Schrank“ von Jonas Baumgarten, Marc Patron und Noemi König von der IGS Pellenz. Die drei bauten in der Schreinerei Glabach in Saffig einen ausgedienten Fernseher zu einem Schrank mit mehreren Fächern um. Bei der Siegerehrung begeisterte die angesagte Hip-Hop-Gruppe „Baby Shoo“ aus Frankfurt. Sie gab den Schülern ein gutes Beispiel, wie Einsatz, Freude und Disziplin den Weg zum Erfolg ebnen. Zusätzlicher Glamour wurde der Siegerehrung durch Anja Kugler verliehen, Finalistin im Wettbewerb „Miss Handwerk 2013“ und selbst Tischlerin. Sie zeigte: Das Handwerk ist „cool“ und „hip“. Insgesamt neun Teams hatten sich für die Endrunde des Wettbewerbs qualifiziert, ausgewählt von einer Jury des Landesverbandes Schreinerrheinland-pfalz. Angesprochen waren alle Schülerinnen und Schüler des Bundeslandes im Alter zwischen 14 und 17 Jahren. Die neun Endrunden-Teams setzten ihre Ideen in Schreinereibetrieben in Saffig, Kaisersesch und Hoffeld um. Unterstützt wurden sie dabei von erfahrenen Tischlern als Paten. Die Schülerinnen und Schüler dokumentierten ihre Fortschritte mit Fotos, die sie anschließend auf der Facebook-Seite „Selbstgetischlert“ veröffentlichten. Dort stimmten die Fans über die Projekte ab. Gewinner wurde das Team mit den meisten „gefällt mir“-Klicks. Das Ziel der Kampagne „Mach was draus!“ ist, dem drohenden Problem des Nachwuchsmangels im Tischlerhandwerk entgegen zu wirken.

Pressemitteilung

Fachverband

Leben Raum Gestaltung

Das Team aus Kaisersesch freut sich über seinen Sieg: (V.l.) Kilian Süß, Lukas Kremer, Clara Rieger und Franziska Krämer; (h.R.) Hermann Hubing, Geschäftsführer Schreinerrheinland-pfalz , Anja Kugler, Finalistin Miss Handwerk 2013, und Hilla Rieger. Foto: privat

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