Theaterverein Spielzeit Düngenheim e.V.
„Bill Bo“ trieb sein Unwesen
Hervorragende Darsteller begeisterten zahlreiche Besucher
Düngenheim. Wie erwartet und versprochen war es eine märchenhafte Aufführung für die ganze Familie. Märchenhaft dabei nicht nur der Inhalt, sondern auch der tolle Auftritt der Darsteller. Die Rede ist natürlich von der Aufführung des Theatervereins Spielzeit Düngenheim e.V., dessen Bühnenakteure ihre Besucher gleich zur Premiere des Stückes mit Ausstrahlung, Spielwitz und Souveränität überzeugten. Auf die „Burg Dingelstein“ hatte es Räuberhauptmann „Bill Bo“(Gerhard Kaiser) abgesehen, doch die schlauen Burgbewohner Ding-Ding (Selina Schwander), Tochter des Grafen von Dingelstein (Franz-Josef Weiler) und ihre beiden engen Vertrauten Wally der Reiher (Tamara Schwander) und der Eichkater Willi (Melissa Lenz) kamen den Plänen des Bandenführers alsbald auf die Schliche. Der hing derweil mit seinem hinterlistigen Plan und seinen Vasallen Kill Waas (Vanessa Gilles), dem roten Hein (Leonie Hammes), dem langen Hein (Rebecca Emmerich) sowie mit Gselscher dem Ungar (Evi Emmerich), immer noch in seinem Unterschlupf ab und wartete auf die günstigste Zeit für einen Zugriff auf Burg Dingelstein und deren Bewohner. Die hegten bereits einen Verdacht und üben sich zunächst in Ratlosigkeit und Furcht. Ein waches Auge bewies hier der Wächter von Allheim (Jonas Gorges) und der Obrist (Karl Heinz Heckl) versuchte sich trefflich in der Manier eines resoluten Beschützers. Haushälterin Augusta (Marita Hüttermann) umsorgte liebevoll und untertänig ihre Herrschaften, während die Wirtin vom Wirtshaus „Zum friedlichen Esel“ (Karin Schüller) nebst dem Bürgermeister von Allheim (Lena Lohn) sich in ihrem Job mit viel Souveränität ohne Durchblick gaben. Nach ihren Anfangserfolgen aus den letzten beiden Jahren mit „Teddys Weihnachtsirrfahrt“ und „Wie Puck Weihnachten rettet“, konnten die hervorragenden Darsteller des Theatervereins auch mit dem neuen Stück (bestens bekannt aus der Augsburger Puppenkiste) überzeugen und zahlreiche neue Freunde gewinnen. Es war ein Fest für Augen und Ohren, was die Aktiven hier auf die Bühne brachten und in jeder Szene neuerlich bewiesen. Allen voran der polternde und lauthals schreiende Gerhard Kaiser als „Bill Bo“, der bezüglich seines immensen Sprachorgans wahrscheinlich auch ohne Headset ausgekommen wäre. Anhaltender Beifall war den Bühnenakteuren am Ende jeder Aufführung der verdiente Lohn. TE
Die Burgbewohner üben sich nach einem Verdacht zunächst in Furcht und Ratlosigkeit.
Grafentochter „Ding Ding“ und ihre tierischen Freunde kommen den Plänen von „Bill Bo“ auf die Schliche.Fotos: TE
