Politik | 11.11.2015

unser-klima-cochem-zell e. V. - Netzwerkbüro der Bioenergieregion Cochem-Zell

„Cochem-Zeller Energiedorf“

Auch Forst und Treis-Karden profitieren vom Fördertopf

„Cochem-Zeller Energiedorf“

Cochem. Nun sind alle 14 Teilnehmergemeinden auf dem Weg im Projekt „Cochem-Zeller Energiedorf“. Mit der Ortsgemeinde Forst und Treis-Karden sind nun alle beantragten Förderzusagen von Bund und Land erteilt. Landrat Manfred Schnur überbrachte die Förderzusagen.

Projektinhalt

Im Projekt „Cochem-Zeller Energiedorf“ sollen integrierte Quartierskonzepte aufzeigen, welche technischen und wirtschaftlichen Energiepotenziale bestehen und welche konkreten Maßnahmen für eine Umsetzung entwickelt werden müssen. Die Rahmenbedingungen werden dabei durch das Förderprogramm 432 der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KFW) vorgegeben. Mit dem quartiersbezogenen Ansatz, den das Förderprogramm der KfW vorgibt, können u. a. Lösungswege bei der energetischen Modernisierung des Gebäudebestands und der Energieeffizienz aufgezeigt werden, was zu einer Aufwertung und Attraktivitätssteigerung der gesamten Gemeinde führen kann. In einem intensiven Beteiligungsprozess werden die örtlichen Akteure (Bürger, Hausbesitzer, Unternehmen, Land- und Forstwirte, kommunale Akteure sowie politische Entscheidungsträger) in den Grundlagen der Technik, Organisation und Finanzierung von Energieprojekten geschult und Projekte vor Ort entwickelt, um die örtlichen Energiepotenziale umzusetzen.

Konkrete Förderung in Zahlen für Forst

Für Forst kommt es durch die Beteiligung am Kommunalen Entschuldungsfond, neben der 65-prozentigen Förderung der KfW, zu einer Aufstockung durch Landesmittel auf 95 Prozent. In konkreten Zahlen bedeutet dies für die Gemeinde rund 10.500 Euro vom Land und 23.000 Euro vom Bund. Damit beträgt der Eigenanteil von 5 Prozent, den die Ortsgemeinde zu stemmen hat, rund 2.000 Euro.

Konkrete Förderung in Zahlen für Treis-Karden

Für Treis-Karden kommt es, neben der 65-prozentigen Förderung der KfW, zu einer Aufstockung durch Landesmittel auf 85 Prozent. In konkreten Zahlen bedeutet dies für die Gemeinde rund 11.500 Euro vom Land und 37.000 Euro vom Bund. Damit beträgt der Eigenanteil von 15 Prozent, den die Ortsgemeinde zu stemmen hat, rund 8.500 Euro.

Projektstand

Nach dem sogenannten Markterkundungsverfahren, zur Auswahl qualifizierter Anbieter, die die Projekte vor Ort umsetzen sollen, fiel die Wahl in Forst auf das Institut für angewandtes Stoffstrommanagement (IfaS). In Treis-Karden wurde als Projektpartner die Transferstelle Bingen (TSB) in Kooperation mit dem Büro Stadt-Land-Plus ausgewählt. Gemeinsam mit den Instituten, stimmten die Gemeinderäte die Abgrenzung des Quartiers ab und werteten aus, welche Maßnahmen nötig und möglich sind. Die nächsten Termine werden eine Ortsbegehung und eine Auftaktveranstaltung für die Einwohner vor Ort sein.

Pressemitteilung

unser-klima-cochem-zell e. V.

Der Gemeinderat aus Treis-Karden freut sich über die Zuwendungsbescheide von Bund und Land.

Landrat Schnur überbringt die Förderbescheide für die Ortsgemeinde Forst.Fotos: privat

„Cochem-Zeller Energiedorf“

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