-Anzeige- -röhrig bauzentrum-
„De Kolle-Pitter“ geht in den (Un)-Ruhestand
Hans-Peter Röhrig gibt Geschäftsführung an Sohn Volker ab
Treis-Karden. „De Kolle-Pitter“ nimmt seinen Hut!“ Diesen freundlich gemeinten Spitznamen erhielt Hans-Peter Röhrig von der gewogenen Kundschaft des Röhrig-Landhandels in Karden schon früh, als er mit gerade 19 Jahren bereits Verantwortung in der Führungsetage des elterlichen Betriebs übernahm. In den kommenden Jahren war auch er die treibende Kraft, aus dem ehemaligen Landhandel, in dem er keine Erfolg versprechende Zukunft mehr sah, zum „röhrig-Bauzentrum“ umzugestalten. Nach über 40 Jahren erfolgreichem Wirken übergibt Hans-Peter Röhrig nun die Geschäftsführung an seinen Sohn Volker, der mit 28 Jahren und einem Studium der Betriebswirtschaft seine Nachfolge antritt. Große Fußstapfen hat ihm sein Vater in einem preisgekrönten Vorzeige-Betrieb (Großer Preis der Mittelständischen Betriebe Deutschlands) hinterlassen, in die er wohl noch hineinwachsen muss. Gleichwohl hat Volker Röhrig schon seine eigene Vorstellung der Betriebsführung und will natürlich auch zum Teil neue Wege gehen. So ganz ist er dann doch kein Neuling mehr, hat er doch bereits in Sachen Geschäftsführung in den letzten Jahren einige Erfahrung sammeln können. So ist sein erklärtes Ziel heute, eine verstärkte Kompetenz im Baubereich zu erhalten, wobei der zurzeit laufende Umbau dem schon Rechnung trägt. Die Investitionen in den Umbau am Standort Treis-Karden werden eine Erhöhung des Angebotes und Kompetenz in den klassischen Baumarkt-Sortimenten wie Eisenwaren, Sanitär, Holz und Farben bringen. Weiterhin hat die Sicherung der Arbeitsplätze Priorität. „Darüber hinaus sollen viele Ausbildungsplätze zur Verfügung gestellt werden, um qualifizierte Mitarbeiter heranzuziehen“, erklärt der neue Geschäftsführer seine künftige Strategie. Sein Vater übergibt ihm heute, trotz derzeitiger Krisenstimmung auf dem Baumarktsektor, einen gut aufgestellten und gesunden Betrieb. In diesem war Hans-Peter Röhrig nach eigenen Aussagen in erster Linie darauf bedacht, dass seine Angestellten stets einen sicheren Arbeitsplatz ihr Eigen nennen konnten, bevor er überhaupt ans Geldverdienen dachte. So setzte sich Hans-Peter Röhrig auch beim Wiederaufbau des Marktes nach der Brandkatastrophe im Jahr 2007 dafür ein, dass fast alle Mitarbeiter ihren Arbeitsplatz zurückerhielten. Am 8. August 2008 war es dann so weit, ein moderner Baumarkt mit großer Angebots-Palette öffnete erneut seine Pforten. Er beschäftigt derzeit 70 Mitarbeiter und sieben Azubis. Die packten auch immer dann gerne mit an, wenn es um das Steckenpferd von Hans-Peter Röhrig, die Kulturbühne „röhrig-forum“ ging. Zahlreiche Benefiz-Veranstaltungen organisierte der scheidende Geschäftsführer auf der hauseigenen Bühne und präsentierte in diesem Zusammenhang bekannte Künstler aus Theater und Fernsehen. Zum Erhalt des „röhrig-forums“ und zur Weiterführung der Events hat sich zwischenzeitlich der „Freundeskreis Kulturbühne“ mit über 100 Mitgliedern zusammengefunden, eine für Hans-Peter Röhrig überaus erfreuliche Tatsache, denn in diesem Kulturprojekt steckte stets sein ganzes Herzblut. Die beiden Laudatoren Landrat Manfred Schnur und IHK-Vertreter Eberhard Noll hoben den langjährigen, engagierten und vor allem erfolgreichen Einsatz von Hans-Peter Röhrig in seinem Baumarkt und auf dem Kultursektor hervor und beglückwünschten ihn zu einem erfolgreichen, bodenständigen Familienunternehmen, in welchem Dienstleistung für den Kunden ein willkommenes Aushängeschild für die gesamte Region bedeutet. Hans-Peter Röhrig wünschten sie für seinen kommenden (Un)-Ruhestand Gesundheit und Nachfolger Volker Röhrig eine gute Hand zur Weiterführung des Betriebes.
