An der Schwanenkirche kamen Pferde-, Hunde- und Eselbesitzer zusammen
Ein Segen für Mensch und Tier
Roes. Wieder einmal wurde die idyllische Schwanenkirche bei Roes zum Treffpunkt für alle Zwei- und Vierbeiner, die Gottes Segen erbitten. Gemeindereferent Bernd Gilles aus Forst gestaltete mit gesanglicher Unterstützung durch Maria Simons einen kurzen, aber sehr ansprechenden Gottesdienst, indem er zunächst an die Anfänge dieser Tradition an der Schwanenkirche erinnerte. Alljährlich strömen im Oktober Pferde, Esel, Gespanne, Hundehalter mit ihren Lieblingen und manchmal auch Kaninchenfreunde aus allen Richtungen zur Schwanenkirche, um im Herbst den Segen für ihre Haustiere zu bekommen.
Dieses Mal war auch wieder ein Eselpärchen vor Ort, das aus Urmersbach angereist war. „Anita“ und „Benjamin“ erhielten einige Spritzer Weihwasser, und nachdem alle Heiligen angerufen waren, um Mensch und Tier zu beschützen, endet die Pferdesegnung offiziell mit dem Marienlied „Segne Du Maria...“ Bevor sich die rund 50 Pferde und etwa 40 Hunde wieder auf den Heimweg machten, stärkte man sich noch bei Diana Simons, der Organisatorin der Pferdesegnung. „Ich habe den Brauch von der Großmutter 1987 übernommen, die mir erzählte, dass schon in deren Kindheit im Oktober an der Schwanenkirche immer Pferdesegnung war“, sagte die Brachtendorferin, während sie fleißig Würstchen, Limo und Kaffee ausgab, die als Wegzehrung für die Teilnehmer gerne genutzt wurden.
Eselin „Anita“ stärkte sich erst einmal nach der Segnung im Schatten der Schwanenkirche.
