Patrozinium „Mariä Schmerzen“ im Kloster Maria Martental
Festwoche endete mit Pontifikalamt
Herbstmarkt bot vielseitige Unterhaltung, Gast war der Trierer Weihbischof Dr. Helmut Dieser
Kloster Maria Martental/Laienkaul. Die Festwoche zum Patrozinium „Mariä Schmerzen“ im Kloster Maria Martental war gut besucht und endete am vergangenen Sonntag mit dem fast schon traditionellen Herbstmarkt und einem Pontifikalamt mit dem Trierer Weihbischof Dr. Helmut Dieser am Außenaltar der Klosterkirche. Zahlreiche Pilger hatten die Festtage im Kloster zu den unterschiedlichsten Gebetsstunden und Gottesdiensten besucht. Zum Herbstmarkt am Sonntag, organisiert vom Freundeskreis, boten Stände und musikalische Unterhaltung für reichliche Abwechslung und Unterhaltung, insbesondere auch die Kaffee- und Kuchenstände des Freundeskreises.
Für Jeden das Passende dabei
Lydia Thomas ist in der zweiten Wahlperiode die Vorsitzende des Vereins und freut sich über die großartigen Aktivitäten der Mitglieder, insbesondere auch über die gute Harmonie mit der Klosterverwaltung. „Unser Förderverein zählt derzeit 150 Mitglieder und wir würden uns über weiteren Zuspruch und Zugänge sehr freuen“, sagte sie und pries ihre umfangreichen und stilvollen Flohmarktgegenstände an. Weitere Stände unterhielt die Ordensgemeinschaft der Luxemburger Franziskanerinnen aus Münstermaifeld mit den Klosterschwestern Ursula und Martina. Mit seiner Drehorgel aktiv war Helmut Feld aus Kaisersesch. Weiterhin war Münstermaifeld durch Elke Rottländer mit Wohnaccessoirses und Schmuck vertreten, auch dabei mit Blumen und Kunstwerken das Bildungs- und Pflegeheim Sankt Martin aus den Standorten Düngenheim und Ulmen. Bruder Josef vom Weingut Kloster Ebernach aus Cochem bot aus eigenem Anbau Weine, Brände und Liköre. „Hier sehen und erleben Sie das Beste aus unserem Klosterkeller“, sagte er und verwies auf zahlreiche Spezialitäten. Die noch junge Dorfkapelle aus Auderath mit ihrem Dirigenten Mathias Bauer unterhielt sowohl die Marktbesucher und übernahm zusätzlich den musikalischen Rahmen des Pontifikalamtes.
Begegnung mit dem Bischof
Sowohl Weihbischof Dr. Helmut Dieser als auch Pater Andreas Pohl, Rektor des Klosters Maria Martental, zeigten sich erfreut über den zahlreichen Besuch des Gottesdienstes und sprachen freundliche Grußworte, der Weihbischof zudem eine eindrucksvolle Festpredigt. Der Weihbischof hatte reichlich Zeit „mitgebracht“ und machte zusammen mit Pater Pohl einen ausführlichen Rundgang über den Klostermarkt, suchte und fand zahlreiche Gäste aller Altersklassen für eingehende Gespräche, segnete Kinder und sprach alten und kranken Menschen Trost und Hoffnung aus. Diese Möglichkeit der einfachen Begegnung mit dem Bischof fanden die Gäste wunderbar, und vor allem, weil er soviel Zeit für Gespräche hat, so war zu hören. Auch allgemeine Themen wurden dabei angesprochen, darunter auch die Tradition des Klosters. „Seit 1927 betreuen die Herz-Jesu-Priester den Wallfahrtsort Maria Martental. Tausende Gläubige pilgern jedes Jahr ins „Tal der Märtyrer“ um die Schmerzhafte Muttergottes zu verehren. Um die Wallfahrtsseelsorge an diesem traditionsreichen Ort auch in Zukunft zu gewährleisten, haben die Herz-Jesu-Priester die Unterstiftung Wallfahrtsseelsorge Maria Martental gegründet“, so eine Infotafel an der Klosterkirche.
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Marktstand des „Freundeskreises Maria Martental e.V.“, mit dabei die Vorsitzende Lydia Thomas (2.v.r.).Fotos: HF
Musikalische Unterhaltung mit der noch jungen Dorfkapelle Auderath, Dirigent Mathias Bauer.
Der Weihbischof beim Rundgang auf dem Kirchplatz nach dem Gottesdienst, freundliche Gespräche mit allen Generationen.
