Letzte gemeinsame Fortbildungsveranstaltung der Treis-Kardener Feuerwehr
Im Auftrag des Brandschutzes
Treis-Karden. In der Verbandsgemeinde Treis-Karden hat sich zwischenzeitlich die Tradition etabliert, dass sich die mit dem Brandschutz beauftragten Kräfte und Institutionen einmal jährlich zu einer gemeinsamen Fortbildungsveranstaltung treffen. Der diesjährige Tagungsort war gleichsam auch Schauplatz für die letzte dieser Art, da die Kommunalreform ja auch den Brandschutzsektor betrifft. Somit steht die Jugendherberge Cochem für das letzte Zusammentreffen der Wehrführer aus den Regionen Eifel, Mosel und Hunsrück. Der Anlass des finalen gemeinsamen Fortbildungs- und Erfahrungsaustauschs wurde gleichsam dazu genutzt, um den rheinland-pfälzischen Landtag einmal von innen zu betrachten. So hatte das sozialdemokratische Landtagsmitglied Benedikt Oster aus Binningen seine Feuerwehrkollegen hierfür eigens nach Mainz eingeladen. Zwar konnten die interessierten Besucher nicht live den Flair einer Plenarsitzung mitnehmen, zeigten sich aber dennoch sichtlich begeistert, einmal auf den Abgeordnetenstühlen im Deutschhaus am „Platz der Mainzer Republik“ das Parlamentsleben nachempfinden zu dürfen. Viele Impressionen und Wissenswertes galt es hierbei aufzunehmen und der in einem der Vorzimmer angebrachte Leitspruch, dass, wer in der Demokratie schlafe, Gefahr laufe, sich in der Diktatur wiederzufinden, wurde daher nochmals aus einem ganz anderen Blickwinkel betrachtet. Selbstverständlich wurde dann auch noch das ein oder andere Feuerwehrspezifische gefachsimpelt, vor allem das den Landes- und Kommunalbereich betreffende. Hiermit nicht genug, den kurzen Weg über den Rhein nutzte die Reisegruppe gleichsam, um einmal ihren hessischen Kollegen von der Berufsfeuerwehr Wiesbaden einen Besuch abzustatten. Deren Feuerwache bot den interessierten Treis-Kardener Wehführern viele aufschlussreiche Einblicke in den Alltag hauptamtlich tätiger Brandschützer. Gleichsam unterstrichen deren Vertreter die Relevanz der ehrenamtlichen Feuerwehrfrauen und -männer, ohne deren Existenz ihr eigenes Dasein gar gewährleistet sei. So würden dort auch regelmäßig gemeinsam mit den Freiwilligen Feuerwehren Einsatzlagen bewältigt. Neben dem aktuell dort vorgehaltenen technisch komplexen Fuhrpark und dazugehörender Ausrüstungsgegenstände hatte deren Feuerwache aber auch noch etwas ganz Besonderes zu bieten. Die langjährige Geschichte der Wiesbadener Feuerwehr, mit dortiger Gründung des Nassauischen Feuerwehrverbandes, wurde anhand ausgestellter Originalstücke und vieler informeller Tafeln und Bilder näher veranschaulicht. Eine echte Zeitreise in die Pionierzeiten der Feuerwehr, die sichtliche Begeisterung bei den Besuchern von der Mosel hervorrief.
Pressemitteilung der
Verbandgemeinde Treis-Karden
