Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend fördert das MGH Kaisersesch
MGH Schieferland erhält positiven Bescheid vom Bundesministerium
Staatssekretär Peter Bleser gratuliert zum „Kümmerer vor Ort“
Kaisersesch. Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) hat ein Förderprogramm „Anlaufstellen für ältere Menschen“ aufgelegt. Mit diesem Programm werden Informations- und Beratungsangebote für ältere Menschen entwickelt. Insbesondere sollen Angebote bedarfsgerechter Hilfen zur Alltagsbewältigung älterer Menschen ermöglichen, ihren Lebensabend in vertrauter Umgebung zu verbringen. Das Mehrgenerationenhaus Schieferland Kaisersesch hat sich an dem Interessenbekundungsverfahren für das Förderprogramm mit dem Projekt „Kümmerer vor Ort“ beworben, und wie bereits der Pressemitteilung des parlamentarischen Staatssekretärs Peter Bleser zu entnehmen war, wurde die Projektskizze des MGH aus einer Vielzahl von Bewerbungen ausgewählt. Eine Förderung bis zu einem Betrag von 15.000 Euro ist möglich.
Dieser erste Erfolg war Anlass für eine kleine Feierstunde im MGH, um mit Staatssekretär Peter Bleser, Bürgermeister Albert Jung, Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Verwaltung und des Mehrgenerationenhauses Schieferland sowie Damen und Herrn der Senioreninitiative „Super 60“ mit einem Glas Sekt anzustoßen. Staatssekretär Peter Bleser erinnerte in seiner Begrüßung an die Eröffnung des Mehrgenerationenhauses Schieferland im Jahr 2008 - eines von 500 deutschlandweit - und an den Besuch der damaligen Bundesministerin Dr. Ursula von der Leyen im September 2009. Beeindruckt zeigte sich Peter Bleser über die vielfältigen Angebote, Aktivitäten und Veranstaltungen, die im und vom Mehrgenerationenhaus aus ihren Platz für die Generationen gefunden haben.
Gleichzeitig betonte er die Bedeutung eines solchen Generationenhauses für die positive Entwicklung der Gesellschaft und eines wohlwollendes Miteinander, auch im Hinblick auf eine immer älter werdende Gesellschaft. Bürgermeister Albert Jung dankte Peter Bleser für die freundlichen Worte und seine Unterstützung für das MGH. Besonders erfreut war Bürgermeister Jung, dass mit der positiven Zusage für das Interessenbekundungsverfahren ein weiteres soziales Projekt in der Verbandsgemeinde Kaisersesch ins Leben gerufen werden kann. Die Projektleiterin von „Super 60“, Elisabeth Schuster, informierte die Anwesenden über die theoretischen und praxisorientierten Teilschritte, die nach und nach im Projekt „Kümmerer vor Ort“ in die Tat umgesetzt werden können.
Die Motivation zur Teilnahme am Bewerbungsverfahren sind u.a. die positiven Strukturen der Verbandsgemeinde Kaisersesch, die bereits seit vielen Jahren in Projekten, Kooperationen und Netzwerken in den unterschiedlichen Bereichen, wie Bildung, Soziales Engagement, Tourismus und Wirtschaft arbeitet.
Das Programm „Älter werden im ländlichen Raum“ erweitert mit seiner Zielsetzung in besonderer Weise die Netzwerkarbeit und die Beratungs- und Hilfsangebote des Mehrgenerationenhaus Schieferland und der Senioreninitiative „Super 60“ in der Stadt und in den Ortsgemeinden der Verbandsgemeinde Kaisersesch.
Im zweiten Teilschritt des Projektes „Kümmerer vor Ort“ werden alle am Projekt Interessierten und Personen des öffentlichen Lebens informiert, um den weiteren Projektverlauf gemeinsam zu planen und die Einsatzmöglichkeiten eines „Kümmerers“ sinnvoll zu gestalten.
Der „Kümmerer vor Ort“ wäre vergleichbar mit den Gemeindeschwestern der Nachkriegsjahre, allerdings mit einer anderen Aufgabenstellung.
In der örtlichen „Anlaufstelle“ könnten Hilfen für den Alltag, wohnortnahe Angebote der Daseinsfürsorge, Versorgung mit den Gütern des täglichen Bedarfs, Förderung sozialer Kontakte, Teilhabe am kulturellen Leben, niedrigschwellige Informationsangebote, Beratung altersgerechter Wohnanpassung, nachbarschaftliche Hilfen, usw. organisiert werden.
Staatssekretär Peter Bleser dankte allen Mitarbeitern der Verwaltung und des Mehrgenerationenhauses Schieferland für ihre geleistete Arbeit und den anwesenden Supersechzigern für ihr Interesse und Engagement und wünschte dem Projekt „Kümmerer vor Ort“ viel Erfolg.
Pressemitteilung Verbandsgemeindeverwaltung Kaisersesch
