CDU-Kreisspitze hat das Marienkrankenhaus in Cochem besucht
Medizinische Versorgung im Fokus
Cochem-Zell. Die Sicherstellung der medizinischen Versorgung ist eines der wichtigsten Ziele der Christdemokraten im Landkreis Cochem-Zell vor dem Hintergrund des demografischen Wandels.
Daher besuchte mit der Kreisvorsitzenden MdL Anke Beilstein, dem parlamentarischen Staatssekretär MdB Peter Bleser, Landrat Manfred Schnur und der Fraktionsvorsitzenden Stephanie Balthasar-Schäfer die gesamte CDU-Kreisspitze das Marienkrankenhaus in Cochem und informierte sich über die dortige Situation.
In einem ausführlichen Gespräch mit den beiden Geschäftsführern Dr. Peter Quaschner und Erhard Böttcher erläuterten diese die besonderen Herausforderungen eines Krankenhauses im ländlichen Raum. Darüber hinaus präsentierten sie die neuesten Investitionen. Mit den rund sechs Tonnen schweren und zwei Millionen teurem Investment für den neuen MRT (Magnetresonanztomograf) wird künftig für die Cochem-Zeller Bevölkerung ein medizinisches Hightech-Gerät zur Verfügung stehen, das den Patienten weite Fahrten außerhalb des Landkreises und lange Wartezeiten erspart.
Mit seinen Fachabteilungen Kardiologie, Gastroenterologie, Akutgeriatrie, der Allgemein-, Unfall- und Viszeralchirurgie, der Urologie und der Erweiterung der Radiologie bietet das Marienkrankenhaus in Cochem eine wichtige Säule der medizinischen Versorgung vor Ort im Landkreis. Das Angebot im Ärztehaus, mit den Praxen für Allgemeinmedizin, Orthopädie, Gynäkologie und Urologie leistet einen wichtigen Beitrag zur ärztlichen Versorgung. Fachärztliche Leistungen mit geringeren Wartezeiten und kürzere Wege werden damit möglich. Mit dem notärztlichen Bereitschaftsdienst wird eine Lücke an den Wochenenden und Feiertagen geschlossen.
„Wir sind beeindruckt von der Leistungsfähigkeit des Hauses.“ resümierten die Christdemokraten einhellig.
In der Diskussion mit den Geschäftsführen, dem ärztlichen Leiter Dr. Lux, Pflegedienstleiter Stoffels und dem kaufmännischen Leiter Horn wurden aber auch die Probleme wie die mangelnde Auskömmlichkeit der Investitionspauschalen sowie der Fachkräftemangel angesprochen.
Die Konzentration der ärztlichen Versorgung in den Ballungsgebieten und großen Städten stellt zunehmend die stärkere Vernetzung von medizinischen Angeboten in den Focus. Auch der enge Dialog im medizinischen Bereich mit den Kommunen ist wichtig, um die Krankenhäuser und die hausärztliche Versorgung im ländlichen Bereich, explizit im Landkreis Cochem-Zell, zu sichern.
„Doch ohne die finanzielle Unterstützung seitens des Landes und der Kassen für weitere Investitionen in Infrastruktur, Technik und Qualitätssicherung ist dies nur schwer umzusetzen“, stellten die CDU-Vertreter fest. „Krankenhäuser im ländlichen Bereich dürfen nicht unter den Sparzwängen des Landes und der Krankenkassen leiden.“
Vor dem Hintergrund der Praxisschließungen, dem generellen Ärztemangel im Hausarztbereich und den Problemen im allgemeinen Bereitschaftsdienst müssen für den ländlichen Raum andere Ansätze in der Bewertung und Kostenerstattung der medizinischen und pflegerischen Versorgung gefunden werden, waren sich alle Gesprächsteilnehmer einig.
„Umso beachtlicher ist das, was im Marienkrankenhaus Cochem an Modernisierungen und technischen Neuerungen in die Wege geleitet wurde. Das gilt gleichermaßen für die hohe fachliche Qualität des Personals“, resümierte die CDU-Kreisspitze auch mit Blick auf die jüngsten personellen Veränderungen mit den neuen Chefärzten Dr. Müller als Spezialist in der mikroinvasiven Chirurgie und Dr. Wagner als Leiter der Geriatrie.
Pressemitteilung
CDU Kreisverband Cochem-Zell
