Politik | 08.10.2014

Regionale Pflegekonferenz auf Kreisebene hat sich konstituiert

Pflege in der Heimat: Landkreis stellt Weichen für die Zukunft!

Intensiv beraten die Teilnehmer in der Gruppenarbeit einzelne Schwerpunkte. privat.

Kreis Cochem-Zell. Erstmals in der Geschichte von Cochem-Zell hat sich auf Kreisebene die regionale Pflegekonferenz als ein dauerhaftes und fest verankertes Gremium mit einer eigenen Geschäftsordnung konstituiert. Landrat Schnur hatte zu dieser Konferenz eingeladen, um gemeinsam mit vielen Fachkräften aus den Pflegeheimen, ambulanten Pflegediensten, Beratungsstellen und Behörden, aber auch den Stadt- und Ortsbürgermeistern und ehrenamtlichen Kräften die Angebotsstrukturen im Pflegebereich weiterzuentwickeln. "Wir möchten mit Ihnen die Zukunft für alle älteren und pflegebedürftigen Menschen gestalten und die Weichen für die Versorgung im Bereich der Pflege von Morgen stellen“, begrüßte der Kreischef die rund 80 Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Konferenz.

Daten der Pflegestrukturplanung vorgestellt

Bereits vor zwei Jahren beschloss der Kreistag, eine sogenannte Pflegestrukturplanung durchzuführen. In einem ersten Schritt hatte deshalb das Sozialpla-nungsbüro transfer - Unternehmen für soziale Innovation - eine Bestands- und Bedarfsanalyse erarbeitet. Ergebnisse aus dieser Analyse sowie eine Gesamtübersicht über die vorhandenen Angebote rund um die Pflege im Landkreis stellten Sozialdezernentin Anja Toenneßen und Anette Krämer vom Pflegestützpunkt Treis-Karden in der Konferenz vor. Aktuell ist nach diesen Erhebungen der Landkreis mit den drei Pflegestützpunkten, 13 stationären Ein-richtungen, drei Tagespflegeeinrichtungen und den zehn ambulanten Pflegediensten gut aufgestellt. Der überwiegende Teil der Menschen im Landkreis wird jedoch - wie die Zahl der reinen Pflegegeldempfänger zeigt - privat gepflegt und versorgt. „Im Hinblick auf den demografischen Wandel wird diese Versorgung für die Zukunft leider so nicht mehr auf-recht zu erhalten sein“ wies die Sozialdezernentin hin. „Denn die Zahl der älteren pflegebedürftigen Menschen wird steigen; auf der anderen Seite wird die jüngere Erwerbsbevölkerung abnehmen.“ Bereits heute sei es schwer, qualifizierte Nachwuchskräfte im Pflegebereich zu finden. Für die Zukunft würde sich der Mangel an Fachkräften verschärfen. Daher wurde dieses Thema in der sich anschließenden Gruppenarbeit von den Konferenzteilnehmern ganz oben angestellt. Hier gilt es, Kräfte zu bündeln, um gemeinsam Wege für mehr Beschäftigung in der Pflege zu finden.

Ehrenamt eine wichtige Säule

Weiter wurde in der Gruppenarbeit auch die Unterstützung durch ehrenamtlich tätige Personen in den Gemeinden und Städten in den Focus der Bewertung gerückt. „Wir werden dieses freiwillige Engagement noch mehr brauchen“, meinte Schnur zu der zukünftigen Ausrichtung. Nach Meinung vieler Konferenzteilnehmer seien die ehrenamtlich Tätigen in der Pflege und Betreuung älterer und bedürftiger Menschen schon heute nicht mehr wegzudenken. Gerade hier mangele es aber oftmals noch an Aufklärung, Informationen und Leitlinien für die tätigen Personen. Weiter sahen die Konferenzteilnehmer auch noch Bedarf an wohnortnahen Tages- personen rund um das zum Thema Pflege, sowie die Geschäftsordnung findet man unter www.cochem-zell.de unter der Rubrik Leben im Landkreis/Soziales.

Pressemitteilung der

Kreisverwaltung Cochem-Zell

Intensiv beraten die Teilnehmer in der Gruppenarbeit einzelne Schwerpunkte. Foto: privat.

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