Allgemeine Berichte | 12.06.2013, 09:24 Uhr

Jusos Cochem feiern 150 Jahre SPD

„Wenn Du was verändern willst…“

Anna Müller, Susanne Dax, Björn Butzen, Benedikt Buff, Ksenia Stähle, Markus Müller.privat

Cochem. Die Sozialdemokratische Partei Deutschlands feiert dieses Jahr ihr 150-jähriges Bestehen. Die Jusos aus Cochem begingen dieses Jubiläum mit der Vorführung des Filmes „150 Jahre SPD - Wenn Du was verändern willst…“ im Kulturzentrum Kapuzinerkloster Cochem. Diese Dokumentation beschreibt die aufregende und teils dramatische Geschichte der Partei und ihrer Mitglieder ab der Gründung der SPD über die schwierige Phase des Nationalsozialismus bis in die heutige Zeit. Kommentiert und kritisch beleuchtet werden die Aufnahmen sowohl von noch lebenden Zeitzeugen als auch von jungen Parteimitgliedern. Wobei die Auswahl auch auf weniger bekannte Sozialdemokraten fiel, was zu einer sehr interessanten und vielfältigen Perspektive auf die SPD führte. Unter den zahlreichen Gästen befanden sich auch Staatssekretärin Heike Raab und die SPD-Bundestagskandidatin des Wahlkreises Anja Bindges. Nach der Vorführung diskutierten die Gäste prägnante Stellen des Filmes bei einem gemütlichen Wein- und Sektempfang. Bei dieser Gelegenheit lobte die SPD-Kreisvorsitzende Heike Raab die intensive Auseinandersetzung der Jusos mit dem Thema 150 Jahre Parteigeschichte. Die Jusomitglieder bedanken sich bei Heike Raab, Anja Bindges und selbstverständlich auch bei allen weiteren Besuchern, die trotz des schönen Wetters den Weg ins Refektorium gefunden hatten.

Für Veränderung sorgen die Jusos auch vor Ort. In einer intensiven Arbeitssitzung formulierten sie einen Antrag zum Thema Jugendtaxi, welcher nach Beratung der Kreistagsfraktion Anfang Juni zeitnah in den Kreistag eingebracht wird. Markus Müller, der Vorsitzende der Jusos im Kreis, meinte: „Das Jugendtaxi muss auf jeden Fall erhalten bleiben, um den Jugendlichen im Kreis auch weiterhin den sicheren Nachhauseweg zu ermöglichen.“

Aufgrund früherer Erfahrungen setzten die Jusos sich nun intensiv dafür ein, dass die Beförderungsbedingungen des Jugendtaxis in Zukunft besser kommuniziert werden. Des Weiteren sollen die Nutzungsbedingungen ausgeweitet und die Kooperation mit den anderen Landkreisen intensiviert werden.

Anna Müller, Susanne Dax, Björn Butzen, Benedikt Buff, Ksenia Stähle, Markus Müller.Foto: privat

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