Politik | 07.05.2014

Am 15. Mai im Hotel Pollmann der Ortsgemeinde Ernst

„Zuzug in periphere Regionen“

Fachvortrag mit Dr. Julia Rössel und anschließender Diskussion

Referentin: Dr. Julia Rössel vom Geographischen Institut der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Privat

Cochem-Zell. „Wer zieht denn heute noch aufs Land?“: Dieser Frage und der damit verbundenen Betrachtung des Bevölkerungsrückgangs, der sich drastisch auf alle Lebensbereiche im Kreis Cochem-Zell auswirken kann, will die Freie Wählergemeinschaft Cochem-Zell (FWG) bei einem Fachvortrag von Dr. Julia Rössel vom Geographischen Institut der Johannes Gutenberg-Universität Mainz nachgehen. Die junge Wissenschaftlerin stammt aus Lieg im Kreis Cochem-Zell und hat in den letzten Jahren in der Uckermark den Zuzug in eine periphere Region untersucht. Dabei hat sie die Motive der Zugezogenen, das neue Leben in der Uckermark und die Auswirkungen des Zuzugs auf die Dörfer aus sozialgeografischer Sicht analysiert. Dort werden nach Faktoren gesucht, die die Voraussetzung für einen möglichen Zuzug bilden: „Was muss unsere Gesellschaft leisten? Was muss die kommunale Politik an Geld und Manpower, wie auch an Überzeugungsarbeit zu investieren bereit sein, um nicht nur junge Familien hier zu halten, sondern auch möglichst Familien neu anzusiedeln?“: Die FWG erhofft sich von diesem Abend einen wichtigen Impuls für die künftige Arbeit im Kreistag, um später gemeinsam mit allen Fraktionen die notwendigen Schritte beherzt und in offener Streitkultur anzugehen. Die Einladung zu diesem Termin am Donnerstag, 15. Mai um 19:30 Uhr geht deshalb auch an alle politisch interessierten und engagierten Menschen aus dem Landkreis Cochem-Zell, egal aus welcher Partei oder Wählergemeinschaft, -egal auch aus welcher Gemeinde oder Verbandsgemeinde.

Tagungsort ist das Hotel Pollmann, Moselstraße 53 bis 55 in 56814 Ernst. Für weitere Informationen steht Norbert Krötz, unter der Tel. (0 26 75) 2 55 (officina@t-online.de) zur Verfügung.

Pressemitteilung

FWG Cochem-Zell

Referentin: Dr. Julia Rössel vom Geographischen Institut der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Foto: Privat

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