Allgemeine Berichte | 17.11.2015

Seniorenbeirat der Stadt Koblenz

Gemeindeschwester plus

Arbeitskreis Gesundheit und Betreuung des Koblenzer Seniorenbeirats lässt sich in der Senioreneinrichtung Laubenhof Daniela Hütter, die Gemeindeschwester plus, vorstellen

V. li. Sozialplanerin Stadt Koblenz Anne Schnütgen, Monika Göbel-Zenz vom Laubenhof, Gemeindeschwester plus Daniela Hütter, Helga Schiffer und Ingo Degner, beide Seniorenbeirat.Privat

Koblenz. Bereits kurz nach Beginn ihrer Arbeitsaufnahme besuchte die neue Gemeindeschwester plus, Daniela Hütter, begleitet von der städtischen Sozialplanerin, Anne Schnütgen, den Arbeitskreis Gesundheit und Betreuung des Koblenzer Seniorenbeirates, bei dessen ordentlicher Sitzung, um sich und ihre künftige Arbeit dort vorzustellen. Arbeitskreissprecherin, Helga Schiffer und ihr Amtsvorgänger, Ingo Degner, stellvertretender Vorsitzender des Seniorenbeirates, freuten sich, dass sie mit zu den Ersten gehörten, die die neue Gemeindeschwester plus kennenlernen durften.

Die Gemeindeschwester plus ist ein Projekt des Landes Rheinland-Pfalz. Diese Stelle hat nun seit dem 1. Oktober Daniela Hütter inne. Hütter ist gelernte Pflegefachkraft und sie ist nun zuständig für Menschen, die im Bereich Goldgrube und Karthause Flugfeld in ihren eigenen Wohnungen leben und über 80 Jahre alt sind. „Durch präventive Hausbesuche sollen diese Menschen in ihrem selbstständigen Leben gestärkt werden. Die aktiven Besuche haben zum Ziel, die Menschen frühzeitig auf mögliche Pflegebedarfe so gut wie möglich vorzubereiten“, erklärt Anne Schnütgen von der Stadtverwaltung Koblenz, die dem Arbeitskreis das Projekt vorstellte.

Das Projekt ist auf dreieinhalb Jahre begrenzt, jedoch soll jeder existente Pflegestützpunkt in Koblenz nach Möglichkeit eine Gemeindeschwester plus bekommen. Eine Projektgruppe aus verschiedenen Akteuren wird das Projekt begleiten. Aus Reihen des Seniorenbeirats wurde Helga Schiffer, ehemalige Mitarbeiterin der Diakonie Koblenz und nun Sprecherin des Arbeitskreises Gesundheit und Betreuung, angefragt, das Projekt mit zu betreuen.

Des Weiteren wurde im Rahmen der Sitzung die Senioreneinrichtung Laubenhof vorgestellt, die gleichzeitig auch Tagungsort war. Aus den Reihen des Seniorenbeirats wurde vom Mitglied Peter Hoyer beklagt, dass eine Haltestelle auf Höhe der Einrichtung fehle. Deshalb werden mit Gehhilfen nahezu 45 Minuten von der Haltestelle bis zum Laubenhof benötigt. Das Arbeitskreismitglied Prof. Dr. Fröhling will sich in seiner Eigenschaft als Ortsbeiratsmitglied der Sache annehmen.

Die nächste Sitzung des Arbeitskreises „Gesundheit und Betreuung“ wird am Dienstag, 19. Januar 2016 um 10 Uhr stattfinden. Der Ort wird noch rechtzeitig bekannt gegeben. Interessierte sind stets willkommen. Pressemitteilung des

Seniorenbeirates

der Stadt Koblenz

V. li. Sozialplanerin Stadt Koblenz Anne Schnütgen, Monika Göbel-Zenz vom Laubenhof, Gemeindeschwester plus Daniela Hütter, Helga Schiffer und Ingo Degner, beide Seniorenbeirat.Foto: Privat

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