Trauer kreativ ausdrücken
Hospizvereine Neuwied und Koblenz bieten kreativen Trauerraum für Jugendliche
aus Neuwied
Neuwied/Koblenz. Trauer kann sich ganz unterschiedlich anfühlen. Manchmal gibt es viele Gedanken und Gefühle, manchmal fehlen die Worte. Und manchmal tut es einfach gut, den Kopf auszuschalten und etwas mit den eigenen Händen zu machen. Genau dafür schaffen die Hospizvereine Neuwied und Koblenz gemeinsam einen besonderen Raum für Jugendliche zwischen 13 und 16 Jahren, die um einen Menschen trauern.
Am Freitag, 30. Oktober, ab 16 Uhr können die Jugendlichen im Neuwieder Hospizverein, Sohler Weg 34, kreativ werden und dabei ganz sie selbst sein. Im Mittelpunkt steht nicht das fertige Ergebnis, sondern das eigene Tun.
„Bei uns muss niemand erklären, wie es ihm geht. Es gibt keine Erwartungen und keinen Druck. Die Jugendlichen dürfen einfach kommen, ausprobieren und ihr eigenes Ding machen“, sagen die Initiatoren der Hospizvereine. „Gerade in der Trauer kann es wohltuend sein, einmal nicht über alles reden zu müssen, sondern Gefühle auf eine andere Weise auszudrücken.“
Das Angebot ist bewusst niedrigschwellig gestaltet. Wer möchte, kann jemanden mitbringen oder zunächst einfach unverbindlich vorbeischauen. Es geht nicht darum, etwas Bestimmtes zu schaffen – sondern darum, einen Ort zu haben, an dem alles sein darf, was gerade da ist.
Termin: Freitag, 30. Oktober, 16 Uhr
Ort: Neuwieder Hospizverein, Sohler Weg 34, 56564 Neuwied
Zielgruppe: Jugendliche von 12 bis 16 Jahren, die um einen Menschen trauern
Das Kreativangebot ist eine Kooperation der Hospizvereine Neuwied und Koblenz.
Weitere Informationen und Anmeldung bei Beate Christ, Telefon 0160 23 2053 7, E-Mail beate.christ@neuwieder-hospiz.org.
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Manchmal tut es gut, den Kopf auszuschalten und die Hände arbeiten zu lassen. Foto: Beate Christ