Allgemeine Berichte | 04.08.2015

Jubel und Trubel ab dem ersten Tag und endlich wieder ein Kirmesspruch vom Baum herunter

Kirmeszeit in der Mitte des Stadtteils

Kirmeszeit in der Mitte des Stadtteils

Koblenz-Moselweiß. Ausgelassen haben die Moselweißer wieder ihre Traditionskirmes gefeiert. Da gab es doch tatsächlich viele Bewohner, die sich für die Kirmes extra Urlaub nahmen oder diesen sogar abbrachen, um beim bunten Treiben dabei zu sein. Tradition wird eben in dem Stadtteil an der Mosel groß geschrieben und alle sind dabei. Bereits am ersten Tag gab es Jubel und Trubel auf dem Kirmesplatz und auch auf der Straße. Der Festzug zog durch Moselweiß mit Pauken und Trompeten, nicht nur beim Musikverein Urmitz, dem Fanfarenzug Karthause, sondern auch zum ersten Mal mit der Guggemusik „Noname“ aus Andernach. Zahlreiche Kids mit ihren bunt geschmückten Fahrrädern waren mit gefahren, ansässige Ortsvereine, unter anderem der Männergesangverein „Cäcilia“ aber auch der Fischerverein, die „Musselweisser Muhregäärdner“ und viele mehr waren unterwegs. Der Umzug drehte noch eine Runde und endete vor dem Veranstaltungsplatz. Und da war die Straße dann prallvoll gefüllt mit Menschen. Eine kleine Absperrung war nötig, denn mit Muskelkraft wurde der Kirmesbaum aufgestellt. Auffallend viel junge Männer hatte man dazu gewinnen können. Unter den lautstarken Anweisungen von Udo Hartmann hatten die Helfer der Vorstädter Kirmes, des TV-Moselweiß und auch der Kirmesgesellschaft „Mosella“ den Baum dann ganz schnell in die Senkrechte befördert. Jetzt hieß es noch für einen jungen Mann am Stamm hinauf, um hier die Halteseile zu entfernen.

Kirmesspruch zum Besten zum Besten gegeben

Doch dann plötzlich Ruhe unter den Hunderten Zuschauern, denn der Mann am Baum packte einen Zettel aus und gab einen Kirmesspruch zum Besten. „Tradition wird hier im Dorf groß geschrieben, drum sind wir auch dieses Jahr beim altbewährten Programm geblieben. Egal ob Umzug, Zentnerschwere Apparate, Tombola oder Hitparade ... alles findet wie immer statt“, so ein Auszug seiner Baumrede. Dabei wünschte er allen dann viel Spaß: „Von der Kirmes seid ihr alle ein Teil, habt Freude daran - „Mosella heil!“ Da gab es doch jahrelang, man konnte sich kaum noch daran erinnern, keinen Kirmesspruch mehr und dann diese Überraschung - einfach toll. Und dann füllte sich der Festplatz mit den „Feierwütigen“, die vereinseigene Schiffschaukel, im Tip-Top-Zustand bewegte sich unaufhörlich, das Kinderkarussell drehte sich, die Schießbude fand regen Zuspruch, das Bier floss in Strömen, die Blasmusik brachte Stimmung und der Spießbraten war einfach nur lecker. Und so ging es eigentlich an allen vier Tagen rund auf der Kirmes in Moselweiß, mit ganz viel Unterhaltung, mit viel Essen, gemütlichem Beisammensein, einer Tombola, einer Kinderbelustigung, mit der „Mosella-Hitparade“ und als Höhepunkt die Live Musik mit der Moselweißer Band „Zentnerschwere Apparate“. Interessant sind auch immer wieder die netten Begegnungen am Rande dieser Kirmes. Da waren zum Beispiel die beiden Freunde, die sich fast zwanzig lang aus den Augen verloren hatten und sich hier wieder trafen. Freude auf beiden Seiten und so wird diese Kirmes sicher in positiver Erinnerung aller Besucher bleiben und vor Überraschungen kann man bei der Kirmes der Moselweißer nie sicher sein.

Kirmeszeit in der Mitte des Stadtteils
Kirmeszeit in der Mitte des Stadtteils

Kirmeszeit in der Mitte des Stadtteils

Auch der Nachbau der alten Koblenzer Straßenbahn war am Schluss des Festumzuges, sehr zur Freude der Zuschauer wieder mit gefahren. Der Kirmesbaum stand schnell in der Senkrechten im abendlichen Moselweißer Himmel und der Fisch hing auch dran. Fröhlich und gut behütet, der Männergesangverein „Cäcilia“ 1852 Moselweiß im Festumzug. Fotos: US Direkt nach dem Festzug traf man sich auf dem Kirmesplatz zum Schlemmen und ausgelassenen Feiern.

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