Allgemeine Berichte | 21.03.2026

Ruderteam stark in Amsterdam

Koblenzer Ruderclub Rhenania überzeugt mit Masters-Achter beim Head of the River Amstel

Die Achtermannschaft mit ihrer Steuerfrau in der Mitte

Die Masters-Mannschaft des Koblenzer Ruderclubs Rhenania glänzte beim traditionsreichen Langstreckenrennen in Amsterdam und erreichte hervorragende Platzierungen.

Amsterdam. Eine handverlesene Masters-Mannschaft vom Koblenzer Ruderclub Rhenania (KRCR) und befreundeten Vereinen hat beim traditionsreichen „Head of the River Amstel“ in Amsterdam über 8 Kilometer mit starken Leistungen auf sich aufmerksam gemacht. Trotz erschwerter Vorbereitung mit lediglich zwei Trainingsfahrten aufgrund von Hochwasser präsentierte sich der Achter in hervorragender Verfassung.

Die Idee zur Teilnahme entstand Anfang Januar in einem Telefonat zwischen Rhenane Dirk Zimmer und Stefan Heyde aus Limburg, die gemeinsam eine leistungsstarke Crew für die Langstreckenregatta zusammenstellten. Für den F-Achter am ersten Tag gingen neben Zimmer und Heyde noch Erkut Tinaz (Offenbach), Carsten Anspach, Volker Steinberg und Holger Löser alle KRCR, Ingmar Lepiors (Würzburg) sowie Markus Grobert (Lugano) an den Start. Mit einem Durchschnittsalter von 60 Jahren erfüllte die Mannschaft exakt die Anforderungen der Altersklasse F. Am Regattatag traf der Achter erstmals auf Steuerfrau Ashley Witte aus Amsterdam, die sich rasch als großer Gewinn erwies. Sie entwickelte einen klaren Rennplan für die sehr kurvenreiche Amstel-Strecke und steuerte das Boot souverän, bei einem Startabstand von 15 Sekunden zwischen den Booten. Im Rennen lief der Achter hervorragend, und nach 8 Kilometern fehlten lediglich 1,2 Sekunden zum Sieg im F-Achter. Besonders bemerkenswert: Die siegreiche Mannschaft von De Laak hatte im Vorjahr eine deutsche Auswahl mit zahlreichen ehemaligen Weltmeistern und Olympiasiegern um mehr als 40 Sekunden distanziert. Entsprechend positiv überrascht waren die Ruderer von ihrer eigenen Leistung – das selbst gesteckte Ziel war mehr als erreicht.

Für den E-Achter am zweiten Tag wurde die Mannschaft leicht umgestellt. Für Holger Löser rückte Lars Komorowski aus Ratzeburg ins Boot, das Durchschnittsalter lag nun bei 55 Jahren und passte zur Altersklasse E (Mindestdurchschnitt 55 Jahre). Mit der Erfahrung des Vortags und einem angepassten Rennkonzept von Steuerfrau Witte ging der Achter hoch motiviert an den Start. Am Ende war das Boot über 39 Sekunden schneller als im ersten Rennen und erreichte einen 5. Platz.

„Angesichts der eingeschränkten Vorbereitung und der starken internationalen Konkurrenz sind wir mit den Ergebnissen in beiden Altersklassen hochzufrieden“, lautete das Fazit von Zimmer. Die knappe Niederlage im F-Achter, der deutliche Leistungssprung im E-Achter und das harmonische Zusammenspiel mit Steuerfrau Ashley Witte liefern reichlich Motivation für eine erneute Teilnahme beim Head of the River Amstel im Jahr 2027.

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Die Achtermannschaft mit ihrer Steuerfrau in der Mitte Foto: Dirk Zimmer

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