Lahnstein Feuerwehrhilfe
Lahnstein spendet Feuerwehrfahrzeug für Katastrophenschutz in der Ukraine
aus Lahnstein
Die Stadt Lahnstein hat ein ausgemustertes Löschfahrzeug der Freiwilligen Feuerwehr an den Landesfeuerwehrverband übergeben. Das Fahrzeug wird ins ukrainische Gebiet Winnyzja gebracht, um dort im Katastrophenschutz zu unterstützen. Weitere Ausrüstung und Hilfsgüter ergänzen die Spende.
Lahnstein. Die Stadt Lahnstein hat am 11. März 2026 ein ausgemustertes Löschfahrzeug der Freiwilligen Feuerwehr an den Landesfeuerwehrverband übergeben. Die Übergabe erfolgt im Rahmen einer Hilfsaktion des Landesfeuerwehrverbandes zur Unterstützung des Katastrophenschutzes in der Ukraine. Das Fahrzeug wird in das ukrainische Gebiet Winnyzja überführt, um dort künftig den Katastrophenschutz zu verstärken.
In Deutschland wurde das Fahrzeug altersbedingt aus dem regulären Einsatzdienst genommen, ist jedoch weiterhin funktionstüchtig und kann in der Ukraine wertvolle Dienste leisten – sei es bei der technischen Hilfeleistung, der Versorgung von Verletzten oder bei der Brandbekämpfung.
Der Landesfeuerwehrverband Rheinland-Pfalz hat seit Beginn des Krieges in der Ukraine eine Vielzahl von Hilfsgütern für den Katastrophenschutz auf den Weg gebracht. Mit dieser Spende leistet die Stadt Lahnstein einen gezielten Beitrag zur Unterstützung der Region.
Zusätzliche Ausrüstung und internationale Solidarität durch Lahnstein
Neben dem Löschfahrzeug wird auch weiteres Feuerwehr- und Sanitätsmaterial übergeben. Dazu zählen unter anderem Transportliegen, Tragen, Tragetücher, eine Pumpe, eine Leiter sowie Decken. Auf Nachfrage der Freiwilligen Feuerwehr Lahnstein haben zudem das Medizinische Zentrum Lahnhöhe sowie die Firma Philippine weitere Ausrüstung zur Verfügung gestellt, die gemeinsam mit dem Fahrzeug übergeben wird.
„Es ist mir ein großes Anliegen, dass wir als Stadt Lahnstein dieses Zeichen internationaler Solidarität setzen. Mit dem Fahrzeug leisten wir ganz praktische Hilfe für die Einsatzkräfte vor Ort, die unter schwierigsten Bedingungen Menschenleben retten“, betont Oberbürgermeister Lennart Siefert.
