Allgemeine Berichte | 04.08.2013

Freunde der Bundesgartenschau Koblenz

Reise „In 80 Gärten um die Welt“

Höhepunkt der Reise war natürlich der Besuch der Internationalen Gartenschau in Hamburg.privat

Koblenz. 54 Freunde der Bundesgartenschau Koblenz besuchten die Internationale Gartenschau Hamburg (IGS) und erlebten die Reise „In 80 Gärten um die Welt“. Höhepunkt der dreitägigen Fahrt war natürlich der Besuch der Internationalen Gartenschau in Hamburg. Die Mitglieder waren gespannt auf die Ausstellung. Einen ganzen Tag haben die Freunde das 100 Hektar große Gelände im Stadtteil Wilhelmsburg besucht und die vielen Ausstellungsbereiche kennen gelernt.

Geschäftsführer Heiner Baumgarten begrüßte die Gruppe gleich am Eingang des Ausstellungsgeländes und erläuterte den wissbegierigen und sehr interessierten BUGA-Freunden das Konzept der IGS und der benachbarten Internationalen Bauausstellung (IGB). Der Park der Gartenschau liegt mitten im Herzen der Elbinsel unweit der Hamburger Innenstadt. Er wird nach dem Ende der Gartenschau als Wilhelmsburger Inselpark für die Menschen erhalten bleiben und ein weitläufiges Naherholungsgebiet mit zahlreichen Möglichkeiten für die Freizeitgestaltung sein. Das Wohnen in den neu errichteten Häusern mitten im Wasser mit Anlegeplatz für Kanus hat seinen besonderen Reiz.

Nach der offiziellen Begrüßung wurden die Koblenzer BUGA-Freunde in zwei Gruppen zwei Stunden lang über einen Teil des Geländes geführt. Es war äußerst spannend, in die Welt der Häfen einzutauchen und sich auf die Spuren des Fantasie-Romans von Jules Vernes „In 80 Tagen um die Welt“ durch 80 fantasievoll gestaltete Gärten zu begeben. Nachdem die Reise auf den Spuren von Phileas Fogg und Passepartout durch Teeplantagen und Tropenwald, durch Weltstädte wie London, Hongkong und New York beendet war, entdecken die BUGA-Freunde die Welt der Kontinente, der Häfen, der Religionen, der Kulturen und der Bewegung. In den Naturwelten stellte sich die Region rund um Hamburg vor. Im Park der Vereinten Nationen konnten Bäume aus aller Welt bestaunt werden, die von den in Hamburg ansässigen Konsulaten gespendet worden sind. Der Rosenboulevard verbindet die verschiedenen Bereiche. In den Wasserwelten darf ein Wasserspielplatz für die Kinder nicht fehlen. Ein künstlich angelegter Geysir war hier ebenfalls zu bestaunen. Beeindruckt haben die Freunde der BUGA die vielen kreativen Ideen, so zum Beispiel Seecontainer in großer Anzahl und weiß angestrichen für die vielfältigsten Bereiche als Gestaltungselemente zu nutzen vom Kisok bis zur Musikbox als Erinnerung an Liverpool und die Beatles. „Der Sommerflor blüht prächtig; die Farbenpracht reicht von Gelb/-Rottönen bis hin zu dunklen Blautönen. Sommerblumen unterschiedlichster Art begleiten die Besucher in den Themengärten. Mal stellen die Blumen einen Orientteppich mit zahlreichen Ornamenten dar, ein anderes Mal kann man das tiefe Blau des Ozeans beim Anblick der Blüten erahnen“, sagt Anna Maria Schuster, Geschäftsführerin der Freunde der BUGA.An und auf dem Gartenschaugelände sind mehrere Kleingartenvereine beheimatet. Im Ausstellungsjahr 2013 sind sie in die IGS integriert. Darüber hinaus sind auf dem Gelände Musteranlagen für den Bereich Kleingärtner zu sehen, die Anregungen für die Gestaltung und Nutzung geben. Auch dieser Bereich geht nach dem Ausstellungsende an die Pächter über. Begeistert vom Flair der Hansestadt Hamburg und den Ausstellungsbereichen der Internationalen Gartenschau kehren die Freunde der BUGA mit vielen Anregungen nach Koblenz zurück. Der Vorsitzende der „Freunde der BUGA Koblenz 2011“, Hans-Dieter Gassen, der es sich nicht hat nehmen lassen, an der Reise teilzunehmen, drückte seine Anerkennung und Bewunderung der Internationalen Gartenausstellung so aus: „Eine sehr überzeugende Konzeption einer Gartenausstellung in einer Stadt, die als große Hafenstadt eine universale Ausstrahlung besitzt. Sie bietet den Gästen viel und noch mehr den Menschen in Hamburg für ein Leben in einer Stadt der Zukunft. Der Besuch ist im hohen Maße empfehlenswert.“

Höhepunkt der Reise war natürlich der Besuch der Internationalen Gartenschau in Hamburg.Foto: privat

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