Allgemeine Berichte | 17.01.2013

Rheinfreunde ließen es krachen

300 närrische Gäste waren vom Programm in der Aula der Goethe-Schule Koblenz-Neuendorf begeistert

Rheinfreunde ließen es krachen

Koblenz. Wenn die Rheinfreunde Koblenz-Neuendorf zu ihrer Kostümsitzung einladen, dann geht es richtig ab in der Aula der Goethe-Schule: Das war in diesem Jahr natürlich wieder so, schließlich weiß die Karnevalsgesellschaft von 1845, sie ist die älteste in Koblenz, wie es geht. Es dauerte nicht lange und die Stimmung griff über auf die Zuschauerplätze. Schunkeln und Mitsingen ließen die Aula vibrieren, 300 Besucherinnen und Besucher genossen es. Zum Erfolg der Sitzung trug auch Stefan Strunk bei, stellvertretender Vorsitzender bei den Rheinfreunden und ehemaliger Prinz von Kowelenz. Bekannt ist, dass er mit seiner Gesangsausbildung die Tonleiter beherrscht. Aber auch als Sitzungsmoderator hat er seine Qualitäten: Bereits zum dritten Mal stellte er das auf der Bühne unter Beweis. Bei der Vorstellung des Kinderprinzenpaares rückte auch Ex-Confluentia Daniela wieder ins Rampenlicht, Erinnerungen an eine gelungene Session kamen auf. Für die Zukunft muss den Rheinfreunden nicht bange sein, denn das Kinderprinzenpaar Yannick und Lea, die Prinzenelfe Laura und Schatzmeister Christian, deren Herrschaftsbereich Neuendorf und Wallersheim ist, sind karnevalistische Nachwuchshoffnungen. „Ein traumhaftes Kinderprinzenpaar“, lobte Ex-Prinz Stefan. Im Rheinfreude-Journal, vorgetragen von Harald Gilberg und Petra Gerharz im Tagesschau-Stil, gab es einige Informationen aus Koblenz, die einen wahren Hintergrund haben, aber dennoch nicht so recht zu verstehen sind. Seit etlichen Jahren besucht die Lahnsteiner Turmgarde die Sitzung der Rheinfreunde und besonders die Jungen und Mädchen im Alter von drei bis zehn Jahren gaben ein prächtiges Bild ab. Da wird darüber hinweggesehen, dass sie auf der falschen Rheinseite zu Hause sind. Bis dahin hatte die Sitzung einen Stimmungspegel, der jeder Sitzung außerhalb von Neuendorf Ehre gemacht hätte. In Neuendorf ist es jedoch steigerungsfähig und kann immer noch deutlich einen draufgesetzt werden. Das war an diesem Abend das Verdienst der Botzedresse. Die acht Musiker aus dem Brohltal ließen es mit ihren Kölschen Stimmungshits auf der Bühne so richtig krachen. Da brachen die letzten Stimmungsdämme beim Publikum. Die Bütten-Qualitäten von Wladi Elsner, dem Kowelenzer Urgestein im Karneval, sind bekannt. In dieser Session ist er auf Abschiedstour, was schade ist. Prinz Peter der Große, der Märchenprinz von Kowelenz und Ihre Lieblichkeit Confluentia Christiane, haben die Auftaktphase in der Session bereits hinter sich. Neuendorf war allerdings die erste Station im Saalkarneval und zusammen mit ihrem Gefolge meisterten sie auch diese Aufgabe in stimmungsvoller Umgebung. Schlag auf Schlag ging es auf der Bühne weiter: 200 Aktive hatten insgesamt ihren Auftritt, den Prinzenbesuch nicht einmal mitgerechnet. Gefeiert wurden auch die Rheinfreunde-Showtanzgruppe Hexen und The Fox. Beim Publikum kamen auch die anderen Rheinfreunde-Aktiven Jens Huntemöller, Sarah Früh, Carmen Früh, Erika Müller, Astrid Feith, Iris Kiefer, Barbara Pesch, Günter Schlig und Solomariechen Lisa sehr gut an. UKO

Rheinfreunde ließen es krachen
Die Tagesschau befasste sich ausschließlich mit Kowelenzer Ereignissen.

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