Schule am Bienhorntal wird Bachpate
Schüler beobachten "ihr" Gewässer
Koblenz. Die Schule am Bienhorntal ist neuer Bachpate in der Stadt Koblenz. Baudezernent Martin Prümm unterzeichnete mit den beiden projektbetreuenden Lehrern Mira Justrie und Robert Striebeck den Vertrag über eine Bachpatenschaft. Die neuen Bachpaten kümmern sich um den Bienhornbach von der Brücke „Auf der Fußsohl“ bis zur rund 1.000 Meter entfernten Wendelinusstraße, wo der Bach in ein Rohr mündet. Die Bachpaten sollen „ihr“ Gewässer regelmäßig beobachten und den Gewässerzustand beschreiben. Sie sollen bei der Gewässerpflege mitarbeiten und aufgrund ihrer Kenntnisse der Stadt Vorschläge für Schutz- und Pflegemaßnahmen machen. Bei akuten Gewässerbeeinträchtigungen sollen sie die Stadt sofort verständigen. In einer gerade stattfindenden Projektwoche waren Schüler und Lehrer schon an ihrem Bachabschnitt und haben sowohl mit einem Imker als auch mit Anwohnern gesprochen. Winfried Sander, Koordinator für schulische Bachpatenschaften beim Landesamt für Umwelt, Wasserwirtschaft und Gewerbeaufsicht, machte deutlich, dass eine Bachpatenschaft nicht nur biologische sondern auch viele kulturelle Erkenntnisse vermittle. Er übergab der Schule zudem einen Scheck über 250 Euro, um Materialien beschaffen zu können. Baudezernent Prümm zeigte sich sehr erfreut, dass mit den neuen Bachpaten erstmals eine Schule die Aufgabe übernommen hat. Er übergab den neuen Bachpaten Literatur und Probenentnahmegefäße.
Pressemitteilung
Stadtverwaltung Koblenz
