Politik | 11.01.2013

Stadt Koblenz informiert

Situation am Koblenzer Arbeitsmarkt verbessert

Koblenz. Die Situation am Koblenzer Arbeitsmarkt hat sich nach Ansicht von Oberbürgermeister Prof. Dr. Joachim Hofmann-Göttig deutlich verbessert. „Dies wird zu einem Gutteil durch die Firma Amazon bewirkt“, ist sich das Stadtoberhaupt sicher.

Das Internetversandhaus hat nun sein erstes Weihnachtsgeschäft am Standort hinter sich gebracht und mehr als 3.300 Menschen beschäftigt. Die meisten dieser Stellen sind auf das Saisongeschäft befristet worden, doch auch dies wirkt sich Kosten dämpfend auf den Koblenzer Sozialetat aus. Rund 500 Menschen aus Koblenz, die bisher SGB II-Leistungen erhielten, wurden von der Arbeitsagentur an Amazon vermittelt. Dadurch konnten mehr als 180.000 Euro jeden Monat im letzten Quartal 2012 eingespart, weil die Saisonkräfte die Miete inklusiv Heizung und Nebenkosten selbst verdient haben.

Im gleichen Zeitraum konnten auf diese Weise auch noch rund 190.000 Euro monatliche ALG II-Leistungen eingespart werden.

Die neueste Statistik der Koblenzer Arbeitsagentur weist im Übrigen aus, dass zum Jahresende in Koblenz 3.411 Menschen ohne Arbeit waren, und damit 177 weniger als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote liegt bei 6,2 Prozent. Vor einem Jahr lag sie bei 6,6 Prozent.

„Für mich machen diese Zahlen deutlich, dass die Ansiedlung von Amazon ein großer Erfolg war, denn sie entlastet den Arbeitsmarkt in der Region und die Sozialkassen von Bund und Kommunen“, meint Hofmann-Göttig abschließend.

Pressemitteilung

der Stadt Koblenz

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