Allgemeine Berichte | 07.11.2014

Hochschule Koblenz produziert Info-Videos für MINT-Studiengänge

Spannende Tätigkeiten, technischer Fortschritt und Innovationen

Junge Menschen sollen für ein Studium in den Fächern Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik begeistert werden

Die praktische Arbeit in der Natur gehört auch dazu.

Koblenz. Der Bedarf ist groß, doch die Zahl der Studienanfänger ist rückläufig: Für die sogenannten MINT-Berufe (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft, Technik) prognostizieren Experten einen enormen Fachkräftemangel in naher Zukunft. Gründe, sich für ein MINT-Studium zu entscheiden, gibt es viele: Grandiose Karriereaussichten, gute Verdienstmöglichkeiten, aber vor allem vielseitige und spannende Tätigkeitsfelder rund um technischen Fortschritt und Innovation machen die Branche attraktiv. Doch gibt es tatsächlich zu wenige junge Menschen, die das Zeug dazu haben? Die Hochschule Koblenz weiß, dass Talente viel zu oft ungenutzt bleiben, und weitet ihre Bemühungen kontinuierlich aus, junge Menschen für diesen Bereich zu faszinieren. Einen neuen Baustein bilden dabei interessante Kurzvideos, die spannende Einblicke in die MINT-Studiengänge an der Hochschule Koblenz gewähren. Sie sind unter www.hs-koblenz.de/minteressiert abrufbar. Das Unwissen, was sich genau hinter den vielen Studien- und Berufsbezeichnungen verbirgt und - oftmals gerade bei jungen Frauen - die Angst vor einem naturwissenschaftlichen Studium hemmen die Entfaltung der eigenen Fähigkeiten. Als Antwort auf dieses Problem hat die Hochschule Koblenz erst kürzlich die Initiative MINTeressiert?! gegründet, die junge Frauen und Männer durch den Studiengangs-Dschungel führen und für naturwissenschaftlich-mathematisch-technische Berufe begeistern möchte. Neben einer neuen Facebook-Seite gehören dazu auch eine separate Rubrik auf der Homepage sowie Kurzfilme des Bonner Filmemachers Ole Lentfer, die faszinierende Einblicke in die drei MINT-Fachbereiche der Hochschule und deren unzählige Labore gewähren. Dabei legt die Hochschule großen Wert darauf, den Studienalltag aufzuzeigen. „Wichtig ist es uns auch, die Voraussetzungen für ein Studium im MINT-Bereich darzulegen“, betont Nadine Schmitz von der Hochschule Koblenz, Mitbegründerin der Initiative. „Es sind keinesfalls nur Einserkandidaten in Physik und Mathematik gewünscht. Wir erwarten von unseren Studierenden Interesse und Spaß an der Sache. Dann fällt auch das Lernen leicht.“ Zusammen mit den Hochschulen Trier und Kaiserslautern hat die Hochschule Koblenz zudem das Projekt Open MINT Labs gestartet. In diesem Projekt sollen die Labore der Grundlagenfächer in den MINT-Studiengängen virtualisiert werden. Labore können auf diese Weise orts- und zeitungebunden durchgeführt werden. Davon profitieren nicht nur die Studierenden, die durch eine bessere Vorbereitung der realen Labore auch einen größeren Lernerfolg erzielen. Auch soll durch die virtuellen Labore Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit gegeben werden, in die natur- und ingenieurwissenschaftlichen Studiengänge hineinzuschnuppern und so Interesse an MINT-Fächern zu finden. Daneben haben es sich die beiden Ada Lovelace Projekte der Hochschule in Koblenz und Remagen zum Ziel gesetzt, besonders Mädchen und Frauen für MINT Studiengänge und Berufe zu motivieren. Die studentischen Mentorinnen dienen dabei als Vorbilder und Motivatoren. Sie gehen in Schulen, organisieren Projekttage an Hochschulen, informieren über Studien- und Ausbildungsmöglichkeiten und arbeiten in Workshops mit den Schülerinnen an konkreten technischen und naturwissenschaftlichen Aufgabenstellungen und fördern so das Selbstvertrauen der Mädchen. An der Hochschule Koblenz gibt es drei MINT Fachbereiche: den Fachbereich Bauwesen mit den Fachrichtungen Architektur oder Bauingenieurwesen, den Fachbereich Ingenieurwesen mit den Fachrichtungen Elektrotechnik und Informationstechnik, Maschinenbau oder Werkstofftechnik Glas und Keramik sowie den Fachbereich Mathematik und Technik. Hier finden Studieninteressierte vielfältige und spannende Studiengänge mit Zukunft. Egal ob jemand lieber mit Zahlen jongliert, ob er technikaffin ist, sich für Software, Wirtschaft oder Ökologie interessiert oder ob jemand eher der kreative Typ ist, für jeden MINT-Geschmack gibt es unterschiedliche Studienrichtungen. „Der Engpass an naturwissenschaftlich-technisch qualifizierten Fachkräften ist ein strukturelles Problem, das durch fehlende Innovationen schon heute einen hohen Wertschöpfungsverlust für die deutsche Wirtschaft bedeutet“, betont der Präsident der Hochschule Koblenz, Prof. Dr. Kristian Bosselmann-Cyran. „Mit all unseren Maßnahmen möchten wir junge Menschen dazu ermutigen, sich für ein MINT-Studium zu entscheiden. Dabei wollen wir ein realistisches Bild der ingenieur- und naturwissenschaftlichen Berufe vermitteln und über die zahlreichen Studienmöglichkeiten informieren.“ Weitere Informationen für (M)Interessierte gibt es unter www.hs-koblenz.de/minteressiert und unter https://www.facebook.com/MINTeressiert. Weitere Informationen zum Ada-Lovelace-Projekt und den Open MINT Labs können ebenfalls auf der Homepage der Hochschule abgerufen werden.

Pressemeldung

Hochschule Koblenz

Die praktische Arbeit in der Natur gehört auch dazu.

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