Politik | 02.06.2015

Offizielle Einweihung brachte einen Einblick in den neuen zentralen Betriebshof

„Tag der offenen Tür“ begeisterte die Besucher

Bei der Schlüsselübergabe freuten sich Werkleiter Edgar Mannheim, Bürgermeisterin Marie-Theres Hammes-Rosenstein, Oberbürgermeister Joachim Hofmann-Göttig und Architekt Josef Knipping. (v.l.). U. Stanzlawski

Koblenz. Der neue zentrale Betriebshof wurde offiziell eingeweiht und ein „Tag der offenen Tür“ begeisterte zahlreiche Besucher. Oberbürgermeister Joachim Hofmann-Göttig erläuterte in seiner Rede zur Einweihung, wie gut und wichtig dieser neue zentrale Betriebshof für die Stadt Koblenz ist. „Die Idee zu diesem Betriebshof ist im Jahre 2000 entstanden, im Jahr 2005 hat der Stadtrat die notwendigen Beschlüsse gefasst und dann hat es zehn Jahre bis zur Umsetzung gebraucht, doch dies geschah nun im Zeitplan und auch im Budget,“ so der OB. Gut geplant und gut gesteuert, so kam es nun zur Einweihung. Nach etwas mehr als zwei Jahren Bauzeit konnte im Januar 2015 der Bezug der neuen Räumlichkeiten vollzogen werden und bis Ende April haben dann auch die letzten Abteilungen ihren Sitz am neuen Standort gefunden. Mit rund 28,6 Millionen Euro hat man in die Zukunft investiert. Der kommunale Servicebetrieb, zu dem die Bereiche Abfallwirtschaft, Straßenreinigung, -beleuchtung, unterhaltung, -beschilderung und Parkraumbewirtschaftung gehören, bietet heute rund 290 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern moderne Arbeitsplätze. Er ist Stützpunkt für rund 160 Fahrzeuge des städtischen Fuhrparks. Zusammengeführt wurden der Entsorgungsbetrieb, der Bauhof des Tiefbauamtes, die Straßenbeleuchtung des ehemaligen Hochbauamtes und die Kanaleinlaufreinigung aus dem Klärwerk zu einer gemeinsamen Organisationseinheit.

Der Betriebshof ist auch für weitere Nutzer zentraler Stützpunkt. So nutzt der Eigenbetrieb Grünflächen und Bestattungswesen den Betriebshof als Stützpunkt für die linke Moselseite und das Ludwig-Museum hat ein Lager auf dem Betriebshof erhalten. Auch für die Bürger ist dieser Betriebshof ein interessanter Anlaufpunkt, denn der neu errichtete Wertstoffhof, an dem die Kunden sperrige und verwertbare Abfälle direkt anliefern und entsorgen können, ist nun geöffnet. Das Büro- und Sozialgebäude ist im Passivhausstandard erreichtet worden.

Bürgermeisterin Marie-Theres Hammes-Rosenstein stellte in ihrer Rede den Betriebshof eingehend vor, bedankte sich bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihre Geduld, dass diese die teilweise schwierigen Arbeitsbedingungen der vergangenen Jahre akzeptiert haben.

Einen Einblick über den wirklich sehr großen Umfang des Betriebshofes erfuhr auch „Blick aktuell“-Reporter Udo Stanzlawski in einem Rundgang mit dem Einsatzleiter Michael Koch im Betriebshof. Besonders beeindruckend waren dabei die hohen Sicherheitsmerkmale und auch die Berücksichtigung der Belange der Mitarbeiter. Es gibt einen sogenannten „schwarz-weiß“ Bereich im Sozialgebäude. Mitarbeiter können ihre verschmutzte Arbeitskleidung und ihre Privatkleidung in getrennten Räumen aufbewahren. So stellen sie sicher, dass keine Keime oder Bakterien von der Arbeit mit nach Hause wandern. Auch der Aufenthaltsbereich bietet den Mitarbeitern die Möglichkeit, zu den Pausenzeiten Brötchen und Getränke zu erwerben. Imponierend auch das weitläufige Gelände, welches viel Platz für die großen Fahrzeuge und auch den Maschinenpark bietet. Die Besucher machten sich selbst einen Eindruck vom neuen Betriebshof und die vielen Kinder wollten alle ein Müllauto von Nahem betrachten und einmal im Leben den berühmten Knopf drücken, der dann die Mülltonnen wie von Geisterhand in den Wagen umkippt. Funktional und sehr modern präsentierte sich so der neue Betriebshof auch gleich bei seinem ersten „Tag der offenen Tür“ den zahlreichen Besucherinnen und Besuchern.

Funktional und modern, so präsentiert sich der neue Betriebshof des Koblenzer Servicebetriebs.

Funktional und modern, so präsentiert sich der neue Betriebshof des Koblenzer Servicebetriebs.

Die Kfz- und Lkw-Werkstatt mit sechs Arbeitsständen: großräumig, sehr hell und funktional.

Die Kfz- und Lkw-Werkstatt mit sechs Arbeitsständen: großräumig, sehr hell und funktional.

Bei der Schlüsselübergabe freuten sich Werkleiter Edgar Mannheim, Bürgermeisterin Marie-Theres Hammes-Rosenstein, Oberbürgermeister Joachim Hofmann-Göttig und Architekt Josef Knipping. (v.l.). Fotos: U. Stanzlawski

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